Bildungsausgaben

Kultusministerium: Bayern investiert massiv in Bildung seiner Kinder und Jugendlichen

(red/pm) Für Bayern hat die bestmögliche Förderung seiner Kinder und Jugendlichen Vorrang. In den vergangenen 10 Jahren hat die Bayerische Staatsregierung allein den Bildungshaushalt von unter 8 Milliarden Euro im Jahr 2005 auf nun über 11 Milliarden Euro im Jahr 2015 angehoben. Daran erkennt man, dass die Bildungspolitik ein Investitionsschwerpunkt in Bayern ist und bleibt.

20.07.2015 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bildungsangebote werden bedarfsorientiert ausgebaut

Neue Schulen wurden gegründet, darunter zahlreiche Fachober- und Berufsoberschulen sowie Realschulen und Gymnasien. Die Bildungsangebote weiterführender Schulen wurden so wohnortnah und bedarfsorientiert weiter ausgebaut und durchlässiger gestaltet. Die individuelle Förderung wurde ausgebaut. Auch die Ganztagsangebote wurden bedarfsorientiert landesweit ausgebaut und noch stärker auf den Bedarf hin ausgerichtet. Zum neuen Schuljahr werden auch erstmals offene Ganztagsgruppen an Grundschulen eingeführt.

Aufgrund zusätzlicher Lehrerstellen und der Garantie, dass trotz Schülerentwicklung keine Lehrerstelle in der Legislaturperiode von 2013 bis 2018 gestrichen werden soll, konnte der Freistaat die Rahmenbedingungen für die Bildungsarbeit der Schulen weiter verbessern. Mit zusätzlichen Lehrerstellen wird auch sichergestellt, dass jede rechtlich selbständige Grundschule erhalten wird, wenn die Eltern und der Sachaufwandsträger dies wünschen. Seit 2011 werden jedes Jahr 100 zusätzliche Stellen für die Inklusion für die Schulen bereitgestellt.

Die Betreuungsrelation zwischen Lehrer und Schülern konnte das Kultusministerium durch entsprechende Stellen in den vergangenen Jahren deutlich verbessern, von einem Lehrer zu 17,2 Schülern im Schuljahr 2002/2003 auf einen Lehrer zu weniger als 14 Schülern im Schuljahr 2013/2014.

Bayern bezahlt die Lehrkräfte bundesweit mit am besten - als Symbol für die Wertschätzung der Arbeit der Lehrkräfte. Die Unterrichtsversorgung der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen ist ebenso wie im laufenden Schuljahr auch für das Jahr 2015/2016 sichergestellt. An der Vielfalt der bereits auf den Weg gebrachten Maßnahmen wird deutlich, dass Bayern kontinuierlich an Verbesserungen und der Weiterentwicklung des Bildungswesens arbeitet. Diesen Weg wird Bayern auch in Zukunft konsequent fortsetzen.

Zusätzliche Ressourcen für Unterricht für Flüchtlinge geplant

Bayerns Schulen können zum neuen Schuljahr mit zusätzlichen Ressourcen für den Unterricht von jungen Flüchtlingen und Asylbewerber rechnen. Das Bildungs- und Wissenschaftsministerium wird z.B. mehr Stellen für Übergangsklassen an Grund- und Mittelschulen sowie für die Angebote der Berufsschulen bereitstellen.

"Unsere Schulen, vor allem die Grund- und Mittelschulen sowie die Berufsschulen, erbringen enorme Leistungen, um junge Menschen in sehr schwierigen Situationen zu unterrichten", würdigte Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle die Arbeit der Schulen vor Ort.

Derzeit sind in Bayern rund 375 Übergangsklassen an Grund- und Mittelschulen für schulpflichtige Flüchtlinge und Asylbewerber eingerichtet, die rund 6.200 Schülerinnen und Schülern besuchen. Damit wurde das Angebot für die jungen Menschen in schwieriger Lage gegenüber dem Schuljahresbeginn - zu diesem Zeitpunkt waren es rund 240 - deutlich ausgeweitet. In den Übergangsklassen lernen die jungen Menschen u.a. Grundlagen der deutschen Sprache, um später am Regelunterricht teilzunehmen. An vielen Grund- und Mittelschulen werden den jungen Menschen weitere Sprachförderangebote unterbreitet.

In Bayern nehmen rund 4.500 berufsschulpflichtige Flüchtlinge und Asylbewerber an Berufsschulen in rund 260 Klassen an einem zweijährigen Programm teil, bei dem sie Deutsch lernen und sich auf eine Berufsausbildung oder den weiteren schulischen Weg vorbereiten. Auch an den Berufsschulen war im laufenden Schuljahr die Anzahl der Klassen von 180 auf diese 260 erhöht worden. Für das kommende Schuljahr wird das Kultusministerium weitere 147 Lehrerstellen für die Berufsschulen bereitstellen, um hier eine Anhebung auf 440 Klassen für junge Asylbewerber und Flüchtlinge zu ermöglichen.

Die Schulen allein können jedoch nicht alle Herausforderungen meistern. Sie müssen das Netz von Angeboten von Fachstellen, u.a. der Jugendsozialarbeit, Gesundheitsämter und Jugendhilfe in Anspruch nehmen. 2014 hat Minister Spaenle eine Stabsstelle im Bayerischen Bildungsministerium eingerichtet sowie Ansprechpartner an den Regierungen benannt.

Dialog mit Lehrerverbänden, Elternvereinigungen und Schülervertretern wird fortgesetzt

Der Dialog, den das Kultusministerium mit den Lehrerverbänden und den Schulen auf allen Ebenen intensiv pflegt, wird fortgesetzt - für einen erfolgreichen Unterricht für die Schülerinnen und Schüler in Bayern.


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