Kultusministerium betont Bedeutung des Mittleren Bildungsabschlusses
Das Kultusministerium tritt den Vorwürfen des Realschullehrerverbands entgegen und hebt die große Bedeutung des Mittleren Bildungsabschlusses für das baden-württembergische Bildungssystem hervor.
21.12.2012 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg"An den Werkreal- und Realschulen bereiten höchst engagierte Lehrerinnen und Lehrer ihre Schülerinnen und Schüler sehr gut auf den Mittleren Bildungsabschluss vor", erklärte ein Sprecher des Kultusministeriums. Für viele Absolventen sei dieser Abschluss eine hervorragende Ausgangsposition für einen erfolgreichen Weg zum Abitur - etwa über ein berufliches Gymnasium - oder in eine Berufsausbildung. "Das Kultusministerium legt größten Wert darauf, dass Werkreal- und Realschulpädagogen ihre Erfahrungen und Kenntnisse in die Bildungsplanreform 2015 einbringen", sagte ein Sprecher des Kultusministeriums. Dem Ministerium sei es von Anfang an sehr wichtig gewesen, Lehrerinnen und Lehrer aller Bildungsgänge in die Weiterentwicklung der Bildungspläne einzubeziehen. Deshalb umfassen die Fachkommissionen, die die neuen Pläne erarbeiten, Vertreter aller Schularten.
Die Schulart Realschule stehe angesichts der Unterschiedlichkeit der Schülerinnen und Schüler vor sehr großen Herausforderungen, betonte der Ministeriumssprecher. Die Gemeinschaftsschule sei deshalb gerade für Realschulen ein maßgeschneidertes Modell, da diese Schulart bereits Schülerinnen und Schüler mit sehr großer Leistungsbreite umfasst. Das Kultusministerium kündigte bereits vor einigen Wochen an, die Weiterentwicklung der Realschule nach Kräften zu unterstützen.
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