Kultusministerium: Repräsentative Umfrage des Bayerischen Philologenverbands bestätigt bayerische Bildungspolitik

Eine repräsentative Umfrage, die der Philologenverband beim München-Institut für Marktforschung GmbH (MIFM) in Auftrag gegeben hat, bestätigt die bayerische Bildungspolitik mit dem Schwerpunkt "alle Talente fördern".

26.10.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bayerns Bürger legen Wert auf individuelle Förderung und Ganztagsbetreuung - beides Bereiche, die Kultusminister Siegfried Schneider in den letzten Jahren intensiv gefördert und ausgebaut hat. So wurde allein zu Beginn des laufenden Schuljahres 134 zusätzliche gebundene Ganztagsschulstandorte eingerichtet. Die Zahl der Schüler, die in offenen Ganztagsangeboten gefördert werden, stieg zu Beginn des Schuljahres um rund 4.000 auf insgesamt 41.500 an. Künftig liegt der Schwerpunkt beim Ausbau von gebundenen Ganztagsangeboten bei den Hauptschulen, bei offenen Ganztagsangeboten bei den Realschulen und den Gymnasien. Bis zum Schuljahr 2011/2012 sollen alle bayerischen Hauptschulen flächendeckend und bedarfsorientiert auf Antrag der Kommune zu gebundenen Ganztagsschulen ausgebaut werden.

Das in Bayern einzigartige Modell des Einsatzes von Förderlehrern zur individuellen Förderung in den Grund- und Hauptschulen wird künftig durch den Aufbau einer weiteren Ausbildungsstätte für Förderlehrer gestärkt. Beispielhaft für die individuelle Förderung am Gymnasium sind die Intensivierungsstunden, in denen Unterrichtsinhalte eingeübt, vertieft und gefestigt werden.

Da Bildungschancen bereits im frühkindlichen Alter erkannt und realisiert werden müssen, werden Kinder mit Migrationshintergrund bereits im Kindergartenalter zielorientiert und auf der Basis einer Sprachstandsdiagnose in Vorkursen von Grundschullehrkräften und Erzieherinnen gefördert. An den Grundschulen unterstützt die Konzeption der Deutschförderkurse und Deutschförderklassen die intensive Förderung im sprachlichen Bereich.


Mehr zum Thema


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden