Kultusministerium weist Kritik der Landeselternvertretung zurück
Das Thüringer Kultusministerium weist die Kritik der Landeselternvertretung an der Preisträgerliste des diesjährigen Meister-Eckhart-Briefes zurück. "Die Auswahl der Preisträger erfolgte durch eine unabhängige Jury. Dabei ging es in der Kategorie 'Eltern' darum, Mütter oder Väter zu ehren, die sich um Schule besonders verdient gemacht haben.
05.05.2006 Thüringen Pressemeldung Thüringer KultusministeriumNach um-fangreicher Prüfung hat sich die Jury für eine Mutter von acht Kindern aus Weimar entschieden. Das bedeutet nicht, dass die Arbeit der anderen Vorgeschlagenen geringer geschätzt wird. Die im Vorfeld der Verleihung geäußerte Kritik des Vorsitzenden der Landeselternvertretung wird daher entschieden zurückgewiesen. Wir bedauern, dass die Landeselternvertretung nicht an der heutigen Auszeichnungsveranstaltung teilnehmen wird", so ein Sprecher des Ministeriums.
Der unabhängigen Jury, die die Preisträger ausgewählt hat, gehörten an: Prof. Dr. Wolfgang Bergsdorf, Präsident der Universität Erfurt, Hans Jürgen Döring, SPD-Landtagsabgeordneter, Walter Botschatski, Präsident des Verbandes der Wirtschaft, Hermann Ströbel, Staatssekretär a.D, und Wilfried Goosmann, Geschäftsführer der ZGT.
Der Meister-Eckhart-Brief wird in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben. Mit ihm werden Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher aus Hort und Kindergarten, Schüler, Elternvertreter bzw. Mitarbeiter der Schulverwaltung in Anerkennung und Würdigung langjähriger Verdienste und engagierten, verantwortungsvollen Wirkens für die Thüringer Bildungslandschaft geehrt. Diese Würdigung steht symbolisch auch für viele andere, die engagiert im Thüringer Bildungssystem wirken.
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