Bayern

Kultusministerium weist Vorwurf des BLLV zurück

Im Mittelpunkt der Arbeit des Bayerischen Kultusministeriums stehen die Schülerinnen und Schüler und nicht ideologische Konzeptionen. Entsprechend baut das Ministerium die individuelle Förderung im differenzierten Schulwesen konsequent aus und eröffne allen Schülerinnen und Schülern neue Chancen. Dazu dient auch die Bereitstellung von mehr als 1.200 zusätzlichen Lehrerplanstellen zum Schuljahr 2010/2011. Mit dieser Aussage tritt das Bayerische Kultusministerium dem heute erhobenen Vorwurf des BLLV entgegen.

08.09.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Entsprechend verstärkt das Ministerium nach dem Vorbild der Intensivierungsstunden am Gymnasium die Förderangebote etwa in der 4. Jahrgangsstufe an der Grundschule und in der 5. Jahrgangsstufe an Haupt- und Realschulen, damit die Schülerinnen und Schüler an der von ihnen gewählten weiterführenden Schulart besser ihre Fähigkeiten entfalten können.

An den neuen Mittelschulen, es starten zu Schuljahresbeginn 61 Mittelschulen und rund 180 Mittelschulverbünde, eröffne z. B. die modulare Förderung und die Verstärkung der Berufsorientierung den Schülerinnen und Schülern neue Chancen.

Die gebundenen Ganztagszüge werden um rund ein Fünftel, offene Ganztagsangebote um etwa 300 Gruppen zum neuen Schuljahr ausgeweitet. Außerdem setzt das Ministerium auf eine qualitative Entwicklung der bestehenden Schularten, von der Grundschule über die Haupt-, Wirtschafts-, Realschule und das Gymnasium bis hin zu beruflichen Schulen.

Am Freitag stellt Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle in München unter dem Motto "Individuelle Förderung statt Einheitsschule" sein durchdachtes Konzept und zentrale Neuerungen zum Schuljahr 2010/2011 vor. In dieser Grundposition muss sich auch der BLLV wiederfinden können.


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