Land baut zum Schuljahr 2015/2016 außerschulische Lernorte mit neuen Standorten aus
Das Land baut zum Schuljahr 2015/2016 die außerschulischen Lernorte in Mecklenburg-Vorpommern aus. Hierbei wird erstmals eine sogenannte Leuchtturm-Förderung eingeführt. An diesen besonderen Standorten stellt das Land künftig halbe oder ganze Lehrerstellen zur Verfügung.
06.07.2015 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern"Seit vielen Jahren fördert das Land außerschulische Lernorte, indem es Lehrerstellen für die jeweiligen Einrichtungen bereitstellt", erläuterte Bildungsminister Mathias Brodkorb. "Gefördert werden beispielsweise neben der Rostocker Zooschule und dem Darwineum auch die Tierparkschule in Ueckermünde und das Müritzeum. Die Einrichtungen ergänzen durch Projekttage und außerschulische Lernangebote den Schulunterricht. Schülerinnen und Schüler können dort besonders anschaulich und auf hohem fachlichem Niveau lernen. Im kommenden Schuljahr stehen für die außerschulischen Lernorte jährlich rund 450.000 Euro zusätzlich zur Verfügung", so Brodkorb.
Zu den Leuchttürmen unter den außerschulischen Lernorten zählen künftig:
- das Darwineum samt Zooschule in Rostock
- das Ozeaneum (einschließlich Meereskundemuseum) in Stralsund
- das Müritzeum in Waren
- das Phantechnikum in Wismar
- das Historisch-Technische Museum (HTM) Peenemünde
Außerschulische Lernorte mit Leuchtturmfunktion müssen ein besonderes und wissenschaftlich fundiertes Lernangebot für Schülerinnen und Schüler vorhalten. Alle genannten Leuchttürme der außerschulischen Bildung erhalten zukünftig etwa eine halbe Lehrerstelle und somit jeweils rund 40.000 Euro zusätzlich. Eine Ausnahme bildet das HTM Peenemünde, das erstmals in die Förderung aufgenommen und mit einer ganzen Lehrerstelle ausgestattet wird.
Neben den Leuchttürmen erhalten auch Standorte ab dem Schuljahr 2015/2016 eine zusätzliche Förderung, die besonders hohe Besucherzahlen aufweisen. Hierzu zählen die Tierparkschule Ueckermünde, die Umweltschule NUP Güstrow sowie die Schule im Grünen in Schwerin.
Neben dem Phantechnikum wird auch das Landeszentrum für erneuerbare Energien (LEEA) in Neustrelitz mit einer halben Stelle erstmals in die Förderung aufgenommen. Das Freilichtmuseum Groß Raden soll schrittweise zu einem Leuchtturm bei den außerschulischen Lernorten entwickelt werden und erhält deshalb ebenfalls eine halbe Lehrerstelle. Darüber hinaus stehen weitere Mittel zur Verfügung, um bei steigender Inanspruchnahme auch an anderen bisher geförderten außerschulischen Lernorten die Ausstattung zu verbessern.
Die Sonderausstattungen sind zunächst auf zwei Jahre befristet und können fortgesetzt werden, sofern die außerschulischen Lernorte eine zusätzliche erfolgreiche Arbeit mit Schulen des Landes nachweisen.
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