ErzieherInnen

Land sichert Zukunft der Grundschulhorte

Die bei den kommunalen Trägern von Grundschulhorten angestellten Erzieherinnen und Erzieher erhalten unbefristete Arbeitsangebote des Landes. Darüber informierte Thüringens Bildungsministerin Birgit Klaubert heute nach der Sitzung des Kabinetts.

15.03.2016 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium
  • © debbienews / www.pixabay.com

Im Thüringer Landeshaushalt werden dafür bis zu 700 zusätzliche Stellen zur Verfügung gestellt. Auch künftig wird der Freistaat Thüringen jährlich rund 100 Millionen Euro für die Hortbetreuung zur Verfügung stellen.

Das Thüringer Kabinett hat sich am heutigen Dienstag abschließend mit der Zukunft der Thüringer Grundschulhorte befasst. Das Modellprojekt zur Weiterentwicklung der Thüringer Grundschule, das einen Betrieb der Horte unter kommunaler Hoheit beinhaltet, wird zum 31. Juli 2016 beendet.

Klaubert kündigte an, mit den kommunalen Schulträgern bis Ende April die nötigen Vereinbarungen zu treffen. "Alle Erzieherinnen und Erzieher bekommen Sicherheit und eine gute Perspektive. Wir bauen auf sie als aktive Gestalter der Ganztagsbetreuung an unseren Schulen", betonte Klaubert.

Angebote erhalten sowohl die Beschäftigten, die mit der Einführung des Modellvorhabens zu den kommunalen Trägern wechselten, als auch jene, die von den Kommunen in der Zwischenzeit neu eingestellt wurden. Es handele sich um einen Betriebsübergang nach § 613a des Bürgerlichen Gesetzbuches. Das bedeute, dass der Freistaat in sämtliche Rechte und Pflichten dieser Arbeitsverhältnisse eintrete.

"Das Land sichert die pädagogische und organisatorische Einheit von Grundschule und Hort. Damit werden wir dem weiteren Ausbau der Ganztagsschule in Thüringen einen wertvollen Impuls verleihen", betonte Klaubert. Mit der Entscheidung stelle das Land Gleichberechtigung unter allen Schulträgern her. Der "Flickenteppich" der unterschiedlichen Angebote werde beseitigt. "Das ist aber nur der erste Schritt", unterstrich Klaubert. "Sobald die Überleitung geschehen ist, werden wir mit allen Partnern vor Ort in die Diskussion darüber eintreten, wie wir ganztägige Angebote gemeinsam weiter ausgestalten."


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