Mecklenburg-Vorpommern

Land stellt 115 zusätzliche Stellen für Lehrerinnen und Lehrer bereit

Das Land stellt im laufenden Schuljahr 115 weitere Stellen für Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung. Weil mehr Schülerinnen und Schüler die Schulen besuchen als in der Prognose angenommen, stehen auch mehr Stellen für Lehrkräfte bereit. 60 Stellen sind für Vertretungslehrerinnen und Vertretungslehrer an allgemein bildenden und beruflichen Schulen vorgesehen. Grundschulen, Gymnasien und berufliche Schulen erhalten jeweils 20 Stellen.

30.01.2015 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

"Mit den zusätzlichen Vertretungslehrkräften wollen wir den Unterrichtsausfall so gering wie möglich halten", sagte Bildungsminister Mathias Brodkorb. "Wir haben mit den Vertretungslehrerinnen und -lehrern, die bereits an den Schulen unterrichten, gute Erfahrungen gemacht. Deshalb bauen wir das Vertretungslehrer-Programm weiter aus. Da an Grundschulen, Gymnasien und beruflichen Schulen der Bedarf höher als an Regionalen Schulen ist, sind für diese Schularten weitere Stellen ausgeschrieben", so Brodkorb.

Neben den 60 Stellen für Vertretungslehrkräfte sind 22 Stellen für die Migrantenförderung bzw. die Beschulung von Flüchtlingskindern vorgesehen. 10 Stellen stehen für den Einsatz von Lehrkräften an außerschulischen Lernorten bereit. Die Staatlichen Schulämter erhalten als Steuerungsreserve insbesondere für die pädagogische und sonderpädagogische Förderung 23 Stellen.

Im Schuljahr 2013/2014 lag der originäre Unterrichtsausfall an den öffentlichen allgemein bildenden Schulen in Mecklenburg-Vorpommern bei 2,1 Prozent. Rechnet man die Auswirkungen elementarer Ereignisse hinzu, erreichte der Unterrichtsausfall insgesamt einen Wert von 2,6 Prozent. Damit lag der Anteil der ausgefallenen Unterrichtsstunden 0,1 Prozentpunkte unter dem Ausfall im Vorjahreszeitraum. Hauptursache für den Unterrichtsausfall durch elementare Ereignisse war das Sturmtief Xaver.

"Seit sieben Schuljahren schwankt der Anteil des originären Unterrichtsausfalls an den allgemein bildenden Schulen lediglich um 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte und bleibt auf niedrigem Niveau", so Bildungsminister Brodkorb. An den öffentlichen beruflichen Schulen ist der originäre Unterrichtsausfall im Schuljahr 2013/2014 auf das Niveau vorvergangener Jahre angestiegen. Im Schuljahr 2013/2014 lag der Unterrichtsausfall bei 5,8 Prozent, im Schuljahr 2012/2013 waren es lediglich 4,9 Prozent. "Gerade deshalb sollen an den beruflichen Schulen weitere Vertretungslehrkräfte zum Einsatz kommen, damit in Zukunft wieder weniger Unterricht ausfällt", betonte Brodkorb.

Weitere Informationen: www.lehrer-in-mv.de


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