Landesregierung steht zur Kooperationsvereinbarung zwischen der Bundeswehr und den Schulen
Bildungsminister Mathias Brodkorb hat mit Verwunderung auf die Kritik der Linksfraktion an der Kooperationsvereinbarung reagiert. "Nachdem ich erfahren habe, dass die Vereinbarung den Schulen gar nicht zur Verfügung gestellt worden war, haben wir dies umgehend nachgeholt", sagte Minister Brodkorb. "Die Debatte über die "Neutralität" kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Die Bundeswehr ist nicht irgendwer, sondern eine staatliche Institution."
20.04.2012 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-VorpommernLaut Kooperationsvereinbarung dürfen Jugendoffiziere bei einem Besuch in der Schule nicht für Tätigkeiten innerhalb der Bundeswehr werben. "Die Vereinbarung scheint mir wichtig, um genau zu bestimmen, welche Grenze die Bundeswehr bei der Arbeit in der Schule nicht überschreiten darf", erläuterte Brodkorb. "Es steht allen Schulen frei, auch bundeswehrkritische Organisationen in den Schulalltag einzubinden. Das ist für mich gelebte Demokratie."
Die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und dem Wehrbereichskommando I Küste der Bundeswehr ist seit der Unterzeichnung auf den Seiten des Bildungsservers MV im Internet einsehbar unter: www.bildung-mv.de (PDF)
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