Landessieger im Wettbewerb "Jugend debattiert" stehen fest!

Am Schauplatz vieler parlamentarischer Debatten lieferten sich beim Landesfinale des Wettbewerbs "Jugend debattiert" die acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Finales heute lebhafte, abwechslungsreiche und ausgesprochen konstruktive Rededuelle. Im Mainzer Landtag verfolgten mehr als 150 Zuhörerinnen und Zuhörern das Landesfinale des Wettbewerbs, der von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur getragen wird.

23.04.2007 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Am Ende setzten sich in der Altersgruppe 1 (Klassen 8-10) Sebastian Röder vom Frauenlob-Gymnasium in Mainz und in der Altersgruppe 2 (Jahrgangsstufen 11-13) Isabel Winnwa vom Hugo-Ball-Gymnasium in Pirmasens durch. Zweite Plätze belegten in der Mittelstufe Christian Müller und in der Oberstufe Nina Liesenfeld (beide vom Görres-Gymnasium in Koblenz). Sie werden nun am 16. und 17. Juni beim Bundesfinale in Berlin Rheinland-Pfalz vertreten und dabei versuchen, den Erfolg der beiden Bundessieger des Vorjahres Jan Liesenfeld und Lukas Barth (beide aus Koblenz) zu wiederholen.

Bildungsstaatssekretär Michael Ebling unterstrich: "Nicht nur die überzeugenden rhetorischen Leistungen aller Finalteilnehmerinnen und Finalteilnehmer und insbesondere der Landessiegerinnen und Landessieger verdienen Lob und Anerkennung, sondern auch das Engagement aller Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, die sich an diesem Wettbewerb auf Landesebene beteiligt haben. Schon in den Vorbereitungen für den Wettbewerb ,Jugend debattiert´ wird die Fähigkeit, eigene Standpunkte zu entwickeln und argumentativ zu untermauern, genauso geschult wie die Bereitschaft, den Standpunkt anderer anzuhören, die eigene Position erneut zu überdenken und möglicherweise auch zu ändern. Dies sind wichtige Beiträge zur Demokratieerziehung."

Der bundesweite Wettbewerb "Jugend debattiert" versteht sich als Beitrag zur sprachlichen und zur politischen Bildung von Jugendlichen. Wichtige Bestandteile sind professionelle Trainingskurse für die Lehrkräfte der beteiligten Schulen sowie spezielle Unterrichtseinheiten mit Wettbewerbscharakter im Vorfeld der Regionalausscheidungen. Kooperationspartner sind die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Stiftung Mercator, die Heinz-Nixdorf-Stiftung, die Robert-Bosch-Stiftung und die 16 Kultusministerien der Länder sowie die Kultusministerkonferenz. Die Konzeption und die Organisation auf Bundesebene liegen bei der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.

Weitere Informationen im Internet unter: www.jugend-debattiert.ghst.de


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden