Lehrerinnen und Lehrer fordern klare Signale der Anerkennung ihrer Arbeitsleistung!
Der nordrhein-westfälische Philologen-Verband rief gemeinsam mit dem Deutschen Beamtenbund zur Protestdemonstration und zentralen Kundgebung am 4. Februar 2009 in Düsseldorf auf. Bei grau-nebligem Wetter, das so recht zur Stimmungslage für den Öffentlichen Dienst passte, kamen Tausende von Beschäftigten, um ihren Forderungen nach 8 % Gehaltserhöhung, besserer Eingruppierung für angestellte Lehrkräfte und deutlicher Anhebung der Bezüge für Lehramtsanwärter lautstark Nachdruck zu verleihen.
04.02.2009 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)Gemeinsam demonstrierten Tarifbeschäftigte wie auch Beamte, da beide Gruppen von den Verhandlungsergebnissen in Nordrhein-Westfalen gleich betroffen sein werden. Der Philologen-Verband war mit seinen Mitgliedern stark vertreten, wobei die angestellten Lehrerinnen und Lehrer in den Schulen bereits morgens in den Warnstreik traten.
"Diese Tarifverhandlungen sind die ´Stunde der Wahrheit`. Nun müssen die politisch Verantwortlichen klare Aussagen dazu machen, was ihnen ein funktionsfähiger Öffentlicher Dienst Wert ist. Lehrerinnen und Lehrer mussten in den letzten Jahren außerordentlich viele neue Aufgaben bewältigen. Sie erwarten, dass jetzt ein deutliches Signal der Anerkennung und Wertschätzung gesetzt wird", erklärt Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologen-Verbandes.
Das Interesse an den Tarifverhandlungen ist bei den Lehrerinnen und Lehrern außerordentlich groß. Der "Nachholbedarf" ist offensichtlich. "Wir kämpfen dafür, dass die Politik nicht nur Schutzschirme für Banken, Wirtschaft und Industrie aufspannt, sondern gleichermaßen die im Öffentlichen Dienst Beschäftigten nicht im Regen stehen lässt", so Peter Silbernagel
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