Medienkompetenz Schlüsselqualifikation im Bildungslebenslauf

Bundesweiter Schülerzeitungswettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundesratspräsidenten prämiert zum dritten Mal herausragende Leistungen von Schülerzeitungsredaktionen

12.06.2006 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Jubel bei 33 Schülerzeitungen: Ihre Redaktionen gehören zu den Preisträgern des Schülerzeitungswettbewerbs der Kultusministerkonferenz (KMK) unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Bundesrates, Ministerpräsident Peter Harry Carstensen. Die BASF Aktiengesellschaft unterstützt in diesem Jahr den "Schülerzeitungswettbewerb der Länder" als Hauptsponsor. Damit unterstreicht sie zusätzlich ihr starkes Engagement im Bereich Jugend, Bildung und Talentförderung. Die Sieger des Wettbewerbs freuten sich am 12. Juni 2006 im Berliner Bundesrat über Urkunden und Preise.

Der bundesweite Schülerzeitungswettbewerb, der in diesem Jahr zum dritten Mal ausgetragen wurde, prämiert herausragende Leistungen von Schülerzeitungsredaktionen und fördert so die Schüler- und Jugendpresse als ein wesentliches Element demokratischer Schulkultur. Teilnehmen konnten Schülerzeitungsredaktionen aller Schularten in der Bundesrepublik Deutschland über eine vorausgegangene Auswahl auf Landesebene. Von den mehr als 1.600 Schülerzeitungen aus ganz Deutschland, die sich dem Wettbewerb stellten, kamen 168 Schülerzeitungen ins Finale. "Die Zahl der Redaktionen hat sich gegenüber dem Vorjahr nochmals gesteigert", freute sich Staatssekretär Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, der Beauftragte der Kultusministerkonferenz.

Insgesamt 33 Schülerzeitungen wurden durch eine Bundesjury für ihr Engagement ausgezeichnet. Erste bis dritte Preise gab es in den Schularten Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen/Gesamtschulen ohne Sek. II, Gymnasien/ Gesamtschulen mit Sek. II, Berufsbildende Schulen sowie Sonder-/Förderschulen zu gewinnen. Sonderpreise wurden vergeben durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, den Bundesverband Presse-Grosso, den Bundesverband der Unfallkassen, die HIT Handelsgruppe GmbH & Co. KG und durch die stern-Aktion "Mut gegen rechte Gewalt".

Neben Kriterien wie Sprache, Stil, Argumentationsniveau, Strukturierung und Layout standen inhaltliche Bewertungsaspekte beim Auswahlverfahren des Wettbewerbs im Vordergrund. Mitverantwortung und Mitgestaltung bei der Darstellung des Schullebens waren dabei genauso wichtig wie die Anteilnahme der Schülerzeitungen am Geschehen in der Region, im Land und in der Welt. Daneben beurteilte die Jury, die aus Vertreterinnen und Vertretern der Kultusministerien und der Jugendpresse Deutschland besteht, inwieweit die Redaktionen auf Interessen und Probleme der Schülerschaft eingehen und die Themen altersadäquat präsentieren.

Der Vorsitzende der Jury, Prof. Hofmann-Göttig, unterstrich die Bedeutung der Schülerpresse für eine demokratische Schulkultur: "Auf die verantwortungsvolle Partizipation der Schülerzeitungsredaktionen am Schulleben, aber auch auf die altersgerechte Aufbereitung und Präsentation jugendrelevanter Themen über die Schule hinaus wurde in der Jurierung besonderer Wert gelegt." Neben der Interessenwahrnehmung für die Mitschülerinnen und Mitschüler gehe es um journalistisches Können und um sprachliche Qualität, so der Staatssekretär aus Rheinland-Pfalz: "Nicht selten steckt in den Schülerzeitungsredakteurinnen und -redakteuren das journalistische Nachwuchspotenzial für die Zukunft."

Die komplette Liste der Preisträger sowie weitere Infos im Internet: www.schuelerzeitung.de


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