Nordrhein-Westfalen

Medienpass-Kongress 2014

Erstmalig kann ab dem kommenden Schuljahr ein digitaler Medienpass in den Klassen 7 bis 10 zur Dokumentation der erworbenen Medienkompetenz genutzt werden. Dies kündigten Schulministerin Sylvia Löhrmann und der Staatssekretär bei der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Marc Jan Eumann, beim dritten Medienpass-Kongress im Haus der Technik in Essen an.

27.06.2014 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

"Medienkompetenz gehört zu den wichtigen Kulturtechniken unserer Zeit. Der Medienpass NRW ist eine hervorragende Unterstützung für Lehrerinnen und Lehrer und Fachkräfte der Jugendarbeit bei der Vermittlung eines reflektierten und kompetenten Umgangs mit Medien. Nun können die Schülerinnen und Schüler auch von dem digitalen Angebot des Medienpasses profitieren", so Schulministerin Sylvia Löhrmann.

Der digitale Medienpass ersetzt die bisherigen Hefte. Die Jugendlichen sammeln nun "Badges" in einer Plattform im Internet und dokumentieren damit ihre Kompetenzen.

Medienministerin Dr. Angelica Schwall-Düren: "Der Medienpass ist eine Erfolgsgeschichte, weil Kinder und Jugendliche ihn in der Schule und der Freizeit nutzen. Die Herausforderung ist jedoch, alle Jahrgänge dafür zu begeistern. Ich danke den Beteiligten, denn nur mit ihrer Zusammenarbeit konnte der Medienpass in dieser Form entwickelt werden."

Jugendministerin Ute Schäfer. "Die Jugendlichen profitieren vom digitalen Medienpass. Denn so können sie gebündelt darstellen, welche vielfältigen Kompetenzen sie im Bereich Medien gesammelt haben."

Im Rahmen eines Wettbewerbs hatten Kinder und Jugendliche verschiedener Schulformen ihre Fähigkeiten zur kreativen Mediennutzung unter Beweis gestellt und präsentierten bei dem Kongress ihre Beiträge. Ministerin Löhrmann und Staatssekretär Eumann ehrten die Siegerinnen und Sieger des Wettbewerbs für ihre herausragend gestalteten Geschichten rund um den Medienpass NRW. Gewonnen haben Schülerinnen und Schüler von der Augustinus-Schule Dülmen und der Wilhelm-Ferdinand-Schüßler-Tagesschule Düsseldorf.

Wolfgang Vaupel, Geschäftsführer der Medienberatung NRW, hob die besonderen Chancen des digitalen Medienpasses hervor: "Mit dem digitalen Medienpass können schulische und außerschulische Angebote optimal miteinander verknüpft werden. Unterschiedliche Einrichtungen können dieses Werkzeug nutzen, um den Jugendlichen die erreichten Kompetenzen zu bestätigen."

Dr. Jürgen Brautmeier, Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), zeigte sich überzeugt, "dass die Kinder und Jugendlichen durch die Weiterentwicklung und Ausweitung der Initiative und durch den Einbezug außerschulischer Partner gut auf die Herausforderungen unserer Medienwelt und die Nutzung der damit verbundenen Möglichkeiten vorbereitet werden."

Der Kongress bot rund 250 Lehrkräften in der Sekundarstufe I und Grundschulen sowie Fachkräften der außerschulischen Jugendarbeit und Multiplikatoren die Möglichkeit, Ergebnisse und Erfahrungen ihrer Arbeit mit dem Medienpass zu präsentieren, Unterrichtsideen auszutauschen sowie Möglichkeiten für Kooperationen mit außerschulischen Partnern für alle Altersstufen vorzustellen. In einer Ausstellung präsentierten Verlage und Initiativen Unterrichtsmaterialien und medienpädagogische Angebote zur Förderung von Medienkompetenz.

Die Medienberatung NRW und die Landesanstalt für Medien (LfM) hatten gemeinsam mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung, der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen zum dritten Medienpass-Kongress NRW eingeladen.

Weitere Informationen unter: www.medienpass.nrw.de


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