Nordrhein-Westfalen

Mehr Schüler ohne Hauptschulabschluss - VBE: Qualifizierter Abschluss nur durch individuelle Förderung erreichbar

"Es besteht dringender Nachholbedarf bei der individuellen Förderung in Schulen, damit die hohe Zahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss sinkt. Es reicht nicht, die individuelle Förderung im Schulgesetz zu verankern, gleichzeitig aber den Schulen die notwendigen Rahmenbedingungen zu versagen", fordert Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW: "Nur mit einem Abschluss haben junge Menschen die Chance, auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen." Die heute vorgestellten [Zahlen des Statistischen Landesamtes NRW](http://bildungsklick.de/pm/93652/mehr-schulabgaenger-ohne-hauptschulabschluss/) würden zeigen, dass noch viel Luft nach oben ist.

05.05.2015 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Wer ohne einen Abschluss in die Arbeitswelt starte, habe deutlich schlechtere Chancen als Gleichaltrige mit einem Schulabschluss, macht Beckmann deutlich: "Bildung ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit. Deswegen ist die frühzeitige individuelle Förderung in den Schulen so wichtig, damit jedes Potenzial eines Kindes und Jugendlichen erkannt und ausgebaut wird." Ohne Schulabschluss drohe schnell die Spirale von Weiterbildungen, die aber nur in wenigen Fällen den Schritt in den ersten Arbeitsmarkt ermöglicht, so Beckmann weiter: "Priorität muss daher der qualifizierte Schulabschluss sein. Wer Jugendliche zu einem Abschluss führen will, muss dafür sorgen, dass sie schon von Anfang an die bestmögliche Ausstattung in den Kitas und Schulen vorfinden."


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