Mehr Studierende – aber wie?

Was muss geschehen, um mehr junge Menschen zur Aufnahme eines Studiums zu motivieren? Diese Frage diskutieren die Initiatoren des Förderprogramms STUDIENKOMPASS am 25. Juni 2010 gemeinsam mit Gästen aus den Bereichen Schule und Hochschule, Wissenschaft und Praxis sowie Wirtschaft und Politik auf einer Tagung in Berlin. Unter dem Titel "Von der Schule an die Hochschule: Übergänge gestalten! Neue Wege und praktische Erfahrungen" werden vielfältige Aspekte des "Übergangsmanagements Schule-Hochschule" thematisiert und in einem breiteren gesellschaftlichen Kontext betrachtet.

06.05.2010 Pressemeldung Studienkompass

Jedes Jahr entscheiden sich unzählige Abiturientinnen und Abiturienten trotz Hochschulreife gegen die Aufnahme eines Studiums. Oft beeinflussen soziale Bildungsbarrieren diesen Entschluss: Wenn zum Beispiel die Eltern nicht studiert haben, wagen Abiturientinnen und Abiturienten vergleichsweise selten den Sprung an die Hochschule. Häufig hängt die Entscheidung gegen ein Studium auch mit unzureichenden Informationen über die Welt der Hochschulen zusammen. Um mehr junge Menschen von den Vorteilen einer akademischen Bildung zu überzeugen, bedarf es daher einer vertieften Studienorientierung. Doch wie kann dies erreicht werden?

Gemeinsam mit den Tagungsgästen wollen die Veranstalter erörtern, wie eine höhere Studierendenquote in Deutschland erzielt werden kann und welchen Beitrag Programme wie der STUDIENKOMPASS zu einer vertieften Studienorientierung der Abiturientinnen und Abiturienten leisten können. Hierzu werden auf der Tagung auch die Ergebnisse der unabhängigen wissenschaftlichen Begleitung des STUDIENKOMPASS präsentiert und zur Diskussion gestellt. Vor drei Jahren startete das von der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft initiierte Programm, in dem Schülerinnen und Schüler intensiv begleitet und auf ein Studium vorbereitet werden. Der STUDIENKOMPASS richtet sich vornehmlich an junge Menschen aus nichtakademischen Elternhäusern, um somit soziale Bildungsbarrieren ganz gezielt einzureißen. Die Förderung setzt im vorletzten Schuljahr ein und begleitet die Teilnehmenden bis zum Abschluss des ersten Studienjahres. In diesem Jahr werden über 1.000 junge Menschen in 20 deutschen Städten gefördert.

Auf der Tagung am 25.06.2010 erwarten die Gäste neben Einblicken in die praktische Arbeit des STUDIENKOMPASS Fachvorträge renommierter Wissenschaftler und Beiträge hochrangiger Vertreter aus der Politik. Im Rahmen der Veranstaltung werden Kernfragen des Übergangsmanagements von der Schule an die Hochschule aus erziehungswissenschaftlicher, psychologischer und bildungsökonomischer Perspektive betrachtet. In fünf Themenforen können die Tagungsgäste zudem ihre Erfahrungen und Überzeugungen aktiv in die Diskussion über Herausforderungen beim Übergangsmanagement Schule-Hochschule einbringen. Nähere Informationen zum Tagungsprogramm und zum Anmeldungsprozedere finden Interessierte unter www.studienkompass.de/tagung.

Ansprechpartner

Studienkompass
Web: http://www.studienkompass.de

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