Schleswig-Holstein

Minister Klug: "G 9 ist ein Erfolgsmodell"

"Die Anmeldezahlen für den neunjährigen gymnasialen Bildungsweg zeigen: G9 ist ein Erfolgsmodell", sagte heute (21. März) Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug. Es zeige sich schon jetzt, dass landesweit die Anmeldezahlen für G9 steigen (+1,5 Prozent), während sie Demografie bedingt insgesamt sinken. "Eine Entwicklung gegen den Trend", betonte Klug.

21.03.2012 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Der Minister nannte mit Eutin und Flensburg zwei Schulstandorte, an denen sich schon zu Beginn des Anmeldezeitraumes der breite Wunsch von Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften deutlich zeige: In Eutin wurden am Carl-Maria-von-Weber-Gymnasium mit seinem G9-Angebot 109 Schülerinnen und Schüler angemeldet, nur 40 Anmeldungen gab es zum gleichen Zeitpunkt am Johann-Heinrich-Voß-Gymnasium, das den achtjährigen gymnasialen Weg anbietet. Auch in Flensburg habe es deutliche Verschiebungen zugunsten des G9-Angebotes gegeben, sagte Klug: Das Fördegymnasium (G9) hat in diesem Jahr einen erheblichen Anstieg der Anmeldezahlen von im vorangegangenen Schuljahr 74 auf aktuell 116 Schülerinnen und Schüler zu verzeichnen, während die Goetheschule mit ihrem G8-Angebot zum gleichen Zeitpunkt nur 54 Anmeldungen hatte.

"Die Bedenkenträger von einst werden durch derartige Zahlen eindrucksvoll widerlegt: Die Gymnasien nutzen die Möglichkeiten, die ihnen das neue Schulgesetz gibt. Und sie haben Erfolg auf ihrem Weg", betonte der Minister. Immer deutlicher zeige sich, dass Schleswig-Holstein an der Spitze der Entwicklung stehe. Auch die jüngste Ankündigung des bayerischen SPD-Spitzenkandidaten Christian Ude, er wolle in Bayern die Wahlmöglichkeit für den neunjährigen gymnasialen Bildungsweg (G9) wieder schaffen, unterstreiche das aktuell. In Schleswig-Holstein brauche der "inzwischen völlig verstegnerte" SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig wohl noch eine Weile, diese Entwicklung einzuordnen: Die Sozialdemokraten seien mittlerweile jedenfalls in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hessen und Bayern auf den schleswig-holsteinischen Weg eingeschwenkt.


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