Minister Spaenle bekräftigt hohen Stellenwert der UN-Behindertenrechtekonvention in der bayerischen Bildungspolitik

Minister Dr. Ludwig Spaenle bekräftigt angesichts aktueller Forderungen den hohen Stellenwert der UN-Behindertenrechtekonvention in der bayerischen Bildungspolitik: "Das Bayerische Kabinett hat am 28. Juli durch einen Grundsatzbeschluss zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtekonvention die Weichen gestellt, dass die Rechte von jungen Menschen mit Behinderung weiter gestärkt werden." Bayern wird dabei auch auf KMK-Ebene eine führende Rolle einnehmen.

13.10.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Nach Kultusminister Spaenle ist es das Ziel, dass mehr Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf die Regelschule besuchen. "Dabei befinden wir uns auf einem guten Weg", fügt er hinzu. Als einen wesentlichen Schritt zur Umsetzung der UN-Konvention nennt der Minister zudem die Stärkung der Entscheidungsrechte der Eltern bei der Wahl der Schule von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen: "Um die Rechte der Eltern zu stärken, werden wir eine Änderung der gesetzlichen Grundlagen auf den Weg bringen". Die Umsetzung der Konvention wird nicht auf Kosten der Förderschulen erfolgen. Diese bleiben als Kompetenzzentren für Sonderpädagogik erhalten.


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