Niedersachsen Notebookland Nr. 1, die Sparkassen sind Spitzenreiter beim Bildungssponsoring

Notebook, Beamer und Whiteboard gehören in einigen Jahren, wenn es nach den Vorstellungen von Harald Einecke, dem Geschäftsführer des Vereins n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V. geht, in jeder Klasse zum modernen Unterrichtsalltag. Nicht nur in Gymnasien und Privatschulen, sondern auch in allen anderen Schulformen, wie zum Beispiel in Förderschulen.

03.09.2007 Niedersachsen Pressemeldung n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V.

Seinen Optimismus schöpft Einecke aus der zunehmenden Bereitschaft der Eltern, Schulen und Schulträger Notebookklassen einrichten zu wollen. Nach fünf speziell für das Notebookprojekt durchgeführten Regionalkonferenzen zum Thema "mobiles lernen-21: Notebooks für Niedersachsen" haben sich seit Juni 2007 bereits 80 zusätzliche Schulen für über 4500 Schülernotebooks angemeldet. Insgesamt liegen nach zwei Monaten mehr Anmeldungen vor als im kompletten Projektzeitraum Dezember 2002 bis März 2007.

Niedersachsen ist damit unter den Bundesländern einsamer Spitzenreiter bei der Integration digitaler Medien in den Unterricht.

Mit Unterstützung der Niedersächsischen Landesregierung wirbt der Verein n-21 als Public Private Partnership bei Unternehmen, Banken und Sparkassen um finanzielle Unterstützung der Schulen. Spitzenreiter beim Bildungssponsoring sind laut Einecke die Sparkassen in Niedersachsen.

"Wie das Interesse an der Qualität schulischer Bildungspraxis wächst, so benötigt das Bildungswesen neue Formen der Unterstützung und Finanzierung, die den Herausforderungen der Wissensgesellschaft Rechnung tragen. Der Staat allein kann es nicht richten. Das Notebookprojekt "mobiles lernen-21: Notebooks für Niedersachsen" hat das hergebrachte System von öffentlichen und privaten Mitteln neu bestimmt. Die Partnerschaft zwischen Schülern, Eltern, Lehrern, Schulträgern, Betrieben und Sparkassen hat eine Verantwortungsgemeinschaft für Bildung entstehen lassen, die mit Recht als zukunftsfähig bezeichnet werden kann", sagte Thomas Mang, Präsident des Sparkassenverbandes Niedersachsen und Mitglied im Kuratorium von n-21.

"Ich wünsche mir, dass sich noch mehr Wirtschaftsunternehmen und Verbände am Bildungssponsoring beteiligen oder Patenschaften für Schulen übernehmen, damit in die IT-Infrastruktur der Schulen investiert werden kann", erklärte Einecke.

Auch gebrauchte und hochwertige Hardware, die in Unternehmen oder Landesdienststellen ausgetauscht wird, nimmt der Verein n-21 entgegen und leitet sie zur Aufbereitung an seine Kooperationspartner weiter.

Weitere Unterstützung erhält der Verein vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff und Kultusminister Bernd Busemann. Ziel der Landesregierung ist die Vernetzung aller Schulen in Niedersachsen.

Für Kultusminister Bernd Busemann ist die technische und mediale Modernisierung der Schulen unabdingbare Voraussetzung zur Steigerung der Qualität des Bildungswesens, aber auch die Integration der Informations- und Kommunikationstechnik in den Unterricht. Nur so ließe sich die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler nachhaltig heben.

"Medienkompetenz ist nicht nur Voraussetzung für ein breites Spektrum qualifizierter Berufe und ein erfolgreiches Studium, sondern unverzichtbarer Bestandteil lebenslangen Lernens geworden. Experten sprechen von "digitaler Kluft", wenn sie die Bevölkerung in jene aufteilen, die die neuen Kommunikationstechnologien nutzen und jene, die – aus welchen Gründen auch immer – über kein praktisches IT - Wissen verfügen. Daher sollten die Kinder frühzeitig und altersgemäß an den PC herangeführt werden.", sagte Ministerpräsident Wulff.


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