Olbertz zur Computernutzung in der Schule

Zur Frage der Nutzung von Computern an den Schulen äußerte sich heute in Magdeburg Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz.

06.02.2006 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

"Schon 2003 lag Sachsen-Anhalt mit einer Quote von 14 Schülerinnen und Schülern pro PC deutlich über dem Bundesdurchschnitt von damals 17 Schülerinnen und Schüler pro PC", sagte Olbertz. Derzeit werde in den Schulen des Landes die aktuelle Computerausstattung erfasst. Er sei sich sicher, das sich dabei der bisherige Trend der kontinuierlichen Verbesserung der Computernutzung an den Schulen bestätige.

Der Minister verwies auf die Empfehlung der EU-Kommission für das Jahr 2005, wonach die Nutzung eines PC durch 15 Schülerinnen und Schüler europaweit erreicht werden soll.

Olbertz machte zudem deutlich, dass es in den Stundentafeln ausreichend Möglichkeiten gibt, die Computertechnik in die einzelnen Fächer einzubeziehen.

Es gehöre zum Profil einer jeden modernen Schule, dass sich Lehrkräfte und Schüler gegenseitig über die Nutzung von Computern bzw. des Internets austauschten. "Hierzu kann ich mir z.B. die Entwicklung von gemeinsamen Lehrer-Schüler-Projekten vorstellen, die auch den am Computer weniger versierten Schülerinnen und Schülern entsprechende Kompetenzen vermitteln", erklärte Olbertz.

Sicher müssten dazu bisweilen auch die Nachmittagsstunden in den Computerkabinetten genutzt werden. Olbertz ermutigte die Schulen, hierzu entsprechende Initiativen zu ergreifen. Erfolgreiche Schulen würden dies mit weiteren außerschulischen Angeboten verknüpfen bzw. entsprechende Schwerpunkte im Schulprogramm verankern.


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