Osnabrücker Schulen bekommen 2008 Katholikentagsferien

"Vom 21. Mai bis zum 25. Mai 2008 findet in Osnabrück der 97. Katholikentag statt. Aus diesem Anlass bekommen die allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen in Stadt und Landkreis Osnabrück besondere Kirchen- oder Katholikentagsferien in diesem Zeitraum", teilte der Niedersächsische Kultus-minister Bernd Busemann heute (27.10.2006) in Hannover mit.

27.10.2006 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

"Wir rechnen mit bis zu 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, von denen viele das Angebot zur Unterbringung in einer der Schulen der Region nutzen werden. Deshalb ist der normale Unterrichtsbetrieb dort in dieser Zeit nicht möglich", sagte Busemann. Vorgesehen sei, die Osterferien im Großraum Osnabrück abweichend von der landesweiten Ferienregelung von neun auf sieben Tage zu verkürzen. Sie enden damit für die Osnabrücker Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte am Sonnabend, 22. März 2008 statt am Mittwoch, 26. März 2008. Zusätzlich entfallen in Osnabrück die eintägigen Pfingstferien am 13. Mai 2008. "Die so gewonnenen drei Tage ermöglichen die Freistellung vom Unterricht für die Zeit des Katholikentages, weil Sonnabend, der 24. Mai 2008, generell unterrichtsfrei ist", erläuterte Busemann.

Um allen katholischen Schülerinnen und Schülern sowie den katholischen Lehrkräften aus Niedersachsen die Teilnahme am Katholikentag zu ermöglichen, seien alle Schulen im Land gebeten worden, den Termin dieses herausragenden kirchlichen Ereignisses bei ihrer Terminplanung für schriftliche Lernkontrollen und schriftliche Arbeiten zu berücksichtigen. "Der Besuch des Katholikentags ist zwar auch für katholische Schülerinnen und Schüler nicht verpflichtend. Aber sie haben einen Anspruch darauf, dafür vom Unterricht beurlaubt zu werden", machte Busemann deutlich. Auf keinen Fall dürften ihnen Nachteile entstehen, wenn sie davon Gebrauch machten. Dies gelte in vergleichbarer Weise auch für die Lehrkräfte. "Das sollte in unserem christlich geprägten Land selbstverständlich sein", so Busemann abschließend.


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