Pensionierungen von Lehrerinnen und Lehrern wegen Dienstunfähigkeit liegen auf dem niedrigsten Stand seit mehr als 10 Jahren

Immer weniger Lehrerinnen und Lehrer gehen in Nordrhein-Westfalen wegen Dienstunfähigkeit in Pension. Im Jahr 1999 lag die Quote der Pensionierungen wegen Dienstunfähigkeit noch bei 67,8 Prozent aller beamteten Lehrkräfte, die in den Ruhestand eintraten. 2006 waren es nur noch 24,2 Prozent. Dies ist der niedrigste Stand seit mehr als 10 Jahren.

17.07.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Ursächlich für diese Entwicklung sind unter anderem die Möglichkeit, Altersteilzeit in Anspruch zu nehmen und sich damit einen gleitenden Übergang in den Ruhestand zu eröffnen, sowie die Einführung eines Versorgungsabschlags bei vorzeitigen Pensionierungen im Jahr 2001.

Ebenfalls positiv verändert hat sich das Durchschnittsalter bei Pensionsbeginn im Vergleich zwischen Lehrkräften und Beamten der allgemeinen Verwaltung. Lag das Durchschnittsalter der Lehrkräfte im Jahr 1999 noch bei 58 Jahren, traten sie im Jahr 2006 durchschnittlich mit 62,5 Jahren in den Ruhestand. Damit schieden die Lehrkräfte im vergangen Jahr später aus dem aktiven Dienst aus als die Beamtinnen und Beamten der allgemeinen Verwaltung, die mit einem Durchschnittsalter von 62,1 Jahren in den Ruhestand gingen.

Schulministerin Barbara Sommer: "Im Hinblick auf die Sicherung der Unterrichtsversorgung und die Eindämmung der Pensionskosten ist der längere Verbleib der Lehrerinnen und Lehrer im aktiven Dienst eine überaus erfreuliche Entwicklung."


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