Peter Silbernagel zum dritten Mal als Vorsitzender des Philologen-Verbandes gewählt
Mit 97 Prozent bestätigten die Hauptausschuss-Mitglieder des nordrhein-westfälischen Philologen-Verbandes Peter Silbernagel für weitere vier Jahre in seinem Amt als Vorsitzender des Verbandes.
21.09.2012 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)Der 60-jährige Peter Silbernagel, der seit 2002 an der Spitze des Philologen-Verbandes steht, stammt aus Eschweiler, ist Studiendirektor an einem Gymnasium und vertritt die Fächer Mathematik und Katholische Religionslehre. Der Philologen-Verband organisiert ca. 16.000 Mitglieder an Gymnasien, Gesamtschulen und Weiterbildungskollegs.
Ausgesprochen gute Ergebnisse erzielten bei den Neuwahlen für die Verbandsführung auch die beiden Stellvertreter: Jürgen Baues für den Landesteil Nordrhein und Klaus Schwung für den Landesteil Westfalen. In den Geschäftsführenden Vorstand des Philologen-Verbandes wurden zudem der Schatzmeister, Andreas Bartsch, die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Medien, Cornelia Kapteina-Frank, sowie die Schriftführerin, Susanne Lerch, gewählt. Dem Vorstand gehören ebenso der Vorsitzende der Junglehrerorganisation ASS, Nabil Zeriouh, der Vorsitzende des Hauptpersonalrates, Wilfried Haßler, der Justiziar, Stefan Avenarius, sowie der Vorstandsreferent, Andreas Merkendorf, an. Der nicht mehr für das Amt eines Stellvertreters kandidierende Gerd Müller-Frerich wurde von den Mitgliedern des Hauptausschusses zum Ehrenmitglied ernannt.
Zu den exponierten Aufgaben des Verbandes zählt der wiedergewählte Vorsitzende die Sicherung und den Erhalt der Qualität an Gymnasien, Gesamtschulen und Weiterbildungskollegs. "Ständig neue Arbeitsfelder und ein hektisches schulpolitisches Reform-Hopping erhöhen kontinuierlich die arbeitszeitliche Belastung der Lehrkräfte. Doch ist ein leistungsfähiges Schulsystem nur mit motivierten Lehrerinnen und Lehrern zu erreichen", mahnt Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologen-Verbandes. "Wir setzen uns mit allem Nachdruck dafür ein, dass im Sinne eines Konnexitätsprinzips neue Aufgaben für Lehrkräfte mit erweiterten zeitlichen Ressourcen einhergehen. Es ist grob fahrlässig, den Kolleginnen und Kollegen immer neue Aufgaben aufzubürden, ohne ihnen Mittel und Möglichkeiten einzuräumen, die Herausforderungen auch zu bewältigen. Die Gefahr nimmt zu, dass Lehrkräfte ihrer eigentlichen Kernaufgabe, dem Unterrichten, immer mehr `entfremdet` werden!"
Anerkennend hob der Vorsitzende hervor, dass die Landesregierung zugesichert habe, 2013 nach dem Wegfall einer Jahrgangsstufe wegen der Schulzeitverkürzung die rein rechnerisch überhängigen Stellen an den Gymnasien zu belassen. Der Philologen-Verband hatte sich seit mehr als einem Jahr intensiv für die Sicherung der Lehrerstellen und für eine sachgerechte und faire Lösung eingesetzt. "Es ist pädagogisch klug, ebenso für das nächste Jahr an den Gymnasien einen Einstellungskorridor zu planen", so Peter Silbernagel.
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