Philologenverband begrüßt neue Regelungen zu den Arbeitszeitkonten
Der Philologenverband Niedersachsen hat sich zufrieden dazu geäußert, dass mit der Neufassung der Lehrer-Arbeitszeitverordnung durch das Landeskabinett der Konflikt zwischen der Landesregierung und den Lehrerverbänden als beigelegt angesehen werden kann und damit die erforderliche Basis für eine weitere konstruktive Zusammenarbeit geschaffen worden sei.
21.05.2008 Niedersachsen Pressemeldung Philologenverband Niedersachsen (PhVN)Nach Auffassung des Vorsitzenden des Gymnasiallehrerverbandes, Guillermo Spreckels, seien die jetzigen Regelungen Ausdruck politischer Vernunft und ein Zeichen für die Bereitschaft der Kultusministerin, künftig Probleme im Schul- und Bildungswesen anders zu lösen als mit Anordnungen, die nur zu Vertrauensverlusten bei den Bediensteten führen könnten.
Zudem könne nach den Worten von Spreckels seine Organisation mit besonderer Genugtuung feststellen, dass die jetzt beschlossenen Regelungen weitgehend mit den Vorstellungen und Forderungen übereinstimmten, die der Philologenverband bereits in der vergangenen Legislaturperiode der Landesregierung zu den Arbeitszeitkonten unterbreitet hatte. Viel Ärger und Vertrauensschwund hätten daher vermieden werden können, wenn beizeiten diese Vorschläge aufgegriffen und in praktisches politisches Handeln umgesetzt worden wären.
Gleichzeitig distanzierte sich Spreckels ausdrücklich von den jetzt erkennbaren Versuchen bestimmter politischer Kräfte, die neuen Regelungen durch das an die Wand gemalte Gespenst eines großen Unterrichtsausfalls in Frage zu stellen und durch Panikmache die gefundene Lösung zu gefährden. Jetzt gelte es, ggf. entstehende Probleme gemeinsam zu lösen und auch auf diese Weise dazu beizutragen, dass die gefundenen Regelungen uneingeschränkt Bestand haben.
Keine Kommentare vorhanden