PISA-Ergebnisse bestätigen Jugend forscht

Die heute veröffentlichten Ergebnisse der PISA-Studie bestätigen den Modellcharakter von Jugend forscht. Das pädagogische Konzept des Wettbe-werbs ist beispielgebend, wenn es um eine wirksame Nachwuchsförderung im Bereich von Naturwissenschaften, Mathematik und Technik geht. Im aktuellen Vergleichstest der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) standen erstmals Naturwissenschaften im Mittelpunkt. Deutschland erreichte hier den 13. Platz von insgesamt 57 Teilnehmerländern. 2003 hatte es noch auf Platz 18 unter 40 Staaten gelegen.

04.12.2007 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.

Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan sagte bei der Vorstellung der neuen Ergebnisse in Berlin: "Wir sind mitten in den tiefgreifendsten Bildungsreformen seit 30 Jahren. Das zeigt inzwischen Wirkung." Im Bereich Naturwissenschaften machte die Studie deutlich, dass sich der in Deutschland vorherrschende Unterricht im internationalen Vergleich als erfolgreich erweist: Die Schülerinnen und Schüler lernen, Schlussfolgerungen zu ziehen, eigene Ideen zu entwickeln und Konzepte auf den Alltag zu übertragen.

"Gerade diese Aussagen der PISA-Studie sind eine klare Bestätigung für Deutschlands bekanntesten Nachwuchswettbewerb", betonte Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e. V. in Hamburg. "Zentrale Reformansätze, die nach der ersten Studie im Jahr 2000 angestoßen wurden, sind bei Jugend forscht seit Langem gelebte Praxis."

So bietet die Projektarbeit bei Jugend forscht einen optimalen Rahmen, um Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren jeweiligen Stärken und Schwächen individuell zu fördern. Die Jugendlichen werden dort abgeholt, wo sie sich in ihrer spezifischen Entwicklung und mit ihren persönlichen Voraussetzungen befinden. Vorbildlich ist dabei auch das Schüler-Lehrer-Verhältnis: Bei Jugend forscht pflegen die Lehrkräfte einen gleichberechtigten Dialog mit den Jugendlichen und übernehmen die Rolle eines Mentors oder Beraters.

Durch forschendes und experimentierendes Lernen können sich Schülerinnen und Schüler bei Jugend forscht zudem schon frühzeitig mit dem Handwerkszeug des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen und dadurch eine Methodenkompetenz erlangen, die zu den Kernqualifikationen der heutigen Wissensgesellschaft gehört. Die eigenständige Projektarbeit stärkt vor allem die Kreativität bei der Suche nach Problemlösungen und die Fähigkeit, eigenverantwortlich zu handeln.

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