Projekt "Gesund leben lernen" findet seinen Abschluss

Am 29. März 2006 beginnt um 11.00 Uhr die Abschlusskonferenz des Projektes "Gesund leben lernen" im Kongress- und Tagungscenter Magdeburg, Rogätzer Straße 8. Staatssekretär Winfried Willems wird als Vertreter der Landesregierung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz begrüßen.

28.03.2006 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

In seinem Grußwort wertet Willems Fragen der inneren Schulgestaltung und der Qualitätssicherung schulischer Arbeit als vordingliche Anliegen im Bildungsbereich des Landes Sachsen-Anhalt. "Ein besonderes Augenmerk gilt auch den gesundheitsfördernden Maßnahmen", so der Staatssekretär.

"Lebensbedingungen und individuelles Verhalten müssen im Rahmen einer wirksamen, sinnvollen Gesundheitsförderung berücksichtigt werden, denn die Aufgabe der Gesundheitsförderung besteht darin, Menschen zu unterstützen, sich gesundheitsrelevanter Verhaltensweisen bewusst zu werden. Ferner geht es darum, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen und sich aktiv an der Gestaltung einer gesundheitsförderlichen Umwelt zu beteiligen."

Wie Willems betonte, haben sich Konzepte schulischer Gesundheitserziehung, die vor allem den Prinzipien Wissensvermittlung und Abschreckung folgen, als weitgehend erfolglos erwiesen. "Reine Appelle an die Vernunft und stereotype Abschreckungsszenarien verfehlen ihr Ziel. Drohungen, Angst und Schock bewirken allenfalls kurzfristige Verhaltensänderungen.", so der Staatssekretär. In Abkehr dazu stehe der Modellversuch "Gesund leben lernen".

Erstmals kooperieren hierbei Spitzenverbände der Gesetzlichen Krankenversicherungen und der Landesvereinigungen für Gesundheit aus Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt auf dem Gebiet der schulischen Gesundheitsförderung. Spezielle Probleme wie z. B. Übergewicht, besondere Gefährdung durch Nikotin, Alkohol und illegale Drogen sowie die steigende Zahl allergiekranker Kinder und Jugendlicher werden mit den am Projekt beteiligten Schulen behandelt. In Projekttagen und -wochen konnten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Gesundheit beschäftigen und führten unter externer Anleitung Zukunftswerkstätten durch. Im Ergebnis verbesserte sich das gesamte Schulklima und das Lernumfeld spürbar.

Einladung an die Medien

Mittwoch, 29. März 2006, 11.00 Uhr, Kongress- und Tagungscenter Magdeburg, Rogätzer Straße 8


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