Qualitätssiegel "Berufswahlfreundliche Schule" wird an 24 Schulen in Thüringen vergeben

Am morgigen Mittwoch übergibt Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) erstmalig an 24 Thüringer Schulen das Qualitätssiegel "Berufswahlfreundliche Schule". Neben Lehrern, Eltern und Schülern werden Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz, IHK-Präsident Nils-Lund Chrestensen sowie zahlreiche Vertreter der Wirtschaft anwesend sein und in einer Talk-Runde zum Thema "Schulen und Unternehmen - welche Potenziale bietet die Zusammenarbeit für beide Partner" diskutieren.

17.01.2006 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

"Ausbildungsfähigkeit ist das Ziel, Berufswahlvorbereitung der Weg", so umreißt Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) die Strategie des Ministeriums bei der Vorbereitung der Schüler auf das spätere Berufsleben. "Die im letzten Schuljahr begonnene flächendeckende Einführung des Berufswahlpasses wird fortgeführt und das Projekt Berufsstart ausgebaut. Darüber hinaus wird an besonders vorbildliche Schulen Qualitätssiegel 'Berufswahlfreundliche Schule' vergeben. Dieses Qualitätssiegel ist einmalig in Deutschland."

Zeit: Mittwoch, 18. Januar 2006, 16 Uhr
Ort: Erfurt, Industrie- und Handelskammer, Arnstädter Straße 34

Wir müssen unsere Schüler fit für den Berufsstart machen, so Minister Goebel weiter. Dabei setzen wir auf den Dreiklang von Berufswahlpass, Berufsstart und Qualitätssiegel. Eine Studie der Friedrich-Schiller-Universität Jena aus dem Jahr 2002 belege, dass 'die Jugendlichen in hohem Maße die Erwartungen der Wirtschaft erfüllen'. Das bestärke das Kultusministerium, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und in den Bemühungen nicht nachzulassen.

Auf die Ausschreibung für das Qualitätssiegel "Berufswahlfreundliche Schule" hatten sich im Frühjahr diesen Jahres 99 Schulen aus ganz Thüringen beworben, darunter 19 Förderschulen, 69 Regelschulen und 11 Gymnasien. Das Qualitätssiegel erhalten Schulen, in denen die Berufswahlvorbereitung untrennbarer Bestandteil des Schulkonzeptes, des Unterrichts und der schulischen Aktivitäten ist. Sie tragen die nächsten drei Jahre dieses Siegel und können sich anschließend rezertifizieren lassen.

Das Qualitätssiegel wurde von einem Arbeitskreis im Rahmen der "Initiative für Beschäftigung! Netzwerk Thüringen" entwickelt. Darin arbeiten Vertreterinnen und Vertreter des Thüringer Kultusministeriums, von Unternehmen, der Thüringer Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, der Landesarbeitsgemeinschaft SCHULE-WIRTSCHAFT Thüringen, von Bildungsträgern sowie Schulen mit.

Folgende Thüringer Schulen erhalten das Qualitätssiegel "Berufswahlfreundliche Schule":

Regelschulen:

Aschara
"An der Nesse" Molschleben
"Conrad Ekhof" Gotha
"Leinatalschule" Catterfeld
Georgenthal
Wutha-Farnroda
"Debschwitzerschule" Gera
"Johann Wolfgang von Goethe" Schalkau
Veilsdorf
"ImPULS-Schule" Schmiedefeld
"Wilhelm Hey" Ichtershausen
Kaulsdorf
"Geschwister Scholl" Ilmenau
Treben
"Anna Sophia" Kranichfeld
"Petersbergschule" Nordhausen
Ellrich
Niedersachswerfen
"Willy Brandt" Erfurt

Förderschulen:

Bad Frankenhausen/Roßleben
Schmölln
"Herderschule" Weimar
"Hans Bürger" Blankenhain

Gymnasium:

"Heinrich Böll" Saalfeld


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