Realschullehrerverband gegen Schnellschüsse bei Änderungen der Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte
Der Verband Deutscher Realschullehrer Niedersachsen (VDR) warnt die Landesregierung davor, der Versuchung zu erliegen, den Forderungen des Landesrechnungshofs zu folgen und die Arbeitszeitverordnung ad hoc zu verändern. "Dazu sind die Arbeitszeit und Arbeitsbelastung der Lehrkräfte ein zu kompliziertes und sensibles Thema, das nicht übereilt angegangen werden darf. Schnellschüsse richten unnötige Schäden an, wie die missglückte Aktion bei den Lehrerarbeitszeitkonten im Mai anschaulich gezeigt hat", warnte Christine Lange, stellvertretende VDR-Landesvorsitzende.
09.06.2008 Niedersachsen Pressemeldung Verband Reale BildungDer VDR verkennt nicht, dass es Ungleichheiten im Bereich der Arbeitszeiten und Besoldung gibt. So werden in den Realschulen Lehrkräfte für gleiche Arbeit mal nach A12 und mal nach A13 besoldet, eine Differenz im Monat von durchschnittlich ca. 350 Euro.
Hier sollte in aller Ruhe nach Lösungswegen gesucht und beraten werden. "Wir sind jederzeit bereit, unseren Sachverstand einzubringen", so Lange abschließend.
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