Rechtsextremismus - ein Thema für den Unterricht
Auch zwanzig Jahre nach dem Brandanschlag in Solingen ist Rechtsextremismus keinesfalls ein gesellschaftliches Randphänomen: die durch Fremdenfeindlichkeit motivierte Mordserie des NSU führt dies erneut vor Augen.
30.05.2013 Pressemeldung Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ)Mittlerweile nutzt die rechtsextreme Szene auch das Internet und soziale Netzwerke, um ihre Propaganda zu verbreiten und neue Anhänger/innen zu rekrutieren. Deshalb ist es wichtig, Jugendliche über die gefährliche Ideologie der Neonazis aufzuklären, deren Symbole und Codes dechiffrieren zu lernen und gemeinsam argumentative und praktische Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus zu erarbeiten. Um Lehrkräfte dabei zu unterstützen, das Thema im Unterricht zu behandeln, stellt die Redaktion des Portals MediaCulture-Online unter www.mediaculture-online.de/Rechtsextremismus.1881.0.html Materialien im Netz zur Verfügung, die über Rechtsextremismus im Alltag und im Internet informieren. Neben ausgewählten Broschüren, Unterrichtsmaterialien und Websites umfasst die Sammlung beispielhafte Projekte an Schulen, die zeigen, wie man sich Fremdenhass und Rechtsextremismus entgegenstellen kann. Dieses Angebot des medienpädagogischen Portals des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ) richtet sich an (künftige) Lehrkräfte und auch Eltern. Auf die Materialien können interessierte Benutzerinnen und Benutzer auch über die Landesgrenze hinaus entgeltfrei zugreifen.
Ganz speziell an die Zielgruppe "Eltern" wendet sich der Elternratgeber des LMZ "Medien – aber sicher. Ein Ratgeber für Eltern". Der Ratgeber gibt einen kurzen, knappen Überblick über jugendliche Medienwelten und praktische Erziehungstipps sowie Hinweise zum Weiterlesen. Die Broschüre kann kostenfrei über die medienpädagogische Beratungsstelle unter Tel.: 0711 2850-777 oder E-Mail: bestellt werden und liegt auch unter Medien – aber sicher. Ein Ratgeber für Eltern zum Download bereit.
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