Reform des G8 muss weitergehen
Die Bildungsgewerkschaft setzt sich nach dem Beschluss zum flexiblen Beginn der zweiten Fremdsprache für weitere Reformen des achtjährigen Gymnasiums (G8) ein.
19.10.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung GEW Baden-Württemberg"Kultusminister Helmut Rau hat auf Fehler bei der übereilten Einführung des G8 reagiert. Die berechtigten Elternproteste gegen die Überlastung ihrer Kinder werden damit aber nicht aufhören. Kinder und Jugendliche sind überlastet, weil im achtjährigen Gymnasium die traditionelle Halbtagsschule nach hinten verlängert wurde. Eine verkürzte gymnasiale Schulzeit ist ohne Schaden für die Kinder nur denkbar, wenn Gymnasien zu echten Ganztagsschulen ausgebaut werden", sagte am Donnerstag (19.10.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
Die GEW weist darauf hin, dass gerade für Kinder aus bildungsfernen Schichten und aus so genannten Migrantenfamilien der Beginn mit der zweiten Fremdsprache in der fünfte Klasse besonders schwierig ist. "Für diese kann der spätere Start ein Vorteil sein", so Dahlem.
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