Regionale Fachberatung Schule und Betrieb: Rund 250 Kooperationen geschlossen - Förderung verlängert
Die Regionale Fachberatung Schule und Betrieb wird bis Ende 2009 verlängert und mit weiteren 290.000 Euro vom Wirtschaftsministerium unterstützt. Insgesamt drei Zuwendungsbescheide für die IHK Flensburg, die IHK Kiel und die Handwerkskammer Lübeck übergab der Referatsleiter Ausbildung im Kieler Wirtschaftsministerium Friedrich Leopold heute (17. Juli) in Vertretung für Staatssekretärin Karin Wiedemann in Flensburg.
17.07.2008 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-HolsteinStaatssekretärin Wiedemann sagte zu der Verlängerung: "Rund 250 geschlossene Kooperationsverträge zwischen Schulen und Betrieben in zwei Jahren sind eine sehenswerte Bilanz der Arbeit im Projekt 'Regionale Fachberatung Schule und Betrieb'. Der Dank gilt den Betrieben und Schulen, die die Wichtigkeit der gemeinsamen Aufgabe erkannt haben und sich durch die intensive Zusammenarbeit für unsere Schülerinnen und Schüler stark machen." Alle anderen könne man nur ermuntern, die Türen zu öffnen und sich von den Fachberaterinnen unterstützen zu lassen, um die Zukunftschancen der Jugendlichen zu verbessern.
Im Rahmen des Projektes arbeiten insgesamt drei Fachberaterinnen an den Standorten Flensburg, Kiel und Lübeck. Sie vermitteln Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben mit dem Ziel einer systematischen und nachhaltigen Zusammenarbeit zur Berufsorientierung junger Menschen. So erhalten Betriebe eine Plattform, auch über ausgefallene Berufe zu informieren und über Praktika besser vorbereitete Bewerberinnen und Bewerber für sich zu interessieren. Jugendliche können jenseits der überlaufenen Modeberufe mehr über die breite Palette interessanter Ausbildungsberufe erfahren, in denen Bewerber gesucht werden, und ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz durch Wissen über Betriebe und ihre Anforderungen steigern.
Das Wirtschaftsministerium übernimmt in dem Projekt "Regionale Fachberatung Schule und Betrieb" die Personalkosten der Fachberaterinnen, während die Kammern die Sachkosten tragen. Das Projekt war im Herbst 2006 vom Wirtschaftsministerium gemeinsam mit den Kammern im Rahmen der "Landespartnerschaft Schule und Wirtschaft" gestartet worden, um dem Problem zu begegnen, dass Ausbildungsstellen mangels geeigneter Bewerber unbesetzt blieben.
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