"Saarländische Schülerinnen und Schüler haben mit ZORA gute Karten!"
Für den Geografie- und Erdkundeunterricht im Saarland beginnt jetzt eine neue Zeitrechnung. Denn ab sofort hält das geografische Informationssystem "ZORA" (Zeichnen, Orientieren, Rechnen, Auskunft) des Landesamtes für Kataster-, Vermessungs- und Kartenwesen (LKVK) Einzug in die saarländischen Klassenzimmer.
26.02.2007 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur SaarlandDas Landesamt für Kataster-, Vermessungs- und Kartenwesen (LKVK) hat eine für den Schulgebrauch angepasste Benutzerversion des Geo-Informationssystems *ZORA" angefertigt, die künftig allen saarländischen Schulen unentgeltlich zur Verfügung stehen wird. Bildungsstaatssekretärin Dr. Susanne Reichrath und Umweltstaatssekretär Rainer Grün unterzeichneten heute gemeinsam mit dem Leiter des Landesamtes für Kataster-, Vermessungs- und Kartenwesen (LKVK), Herbert Simon, bei einem Präsentationstermin im Hochwaldgymnasium in Wadern eine entsprechende Vereinbarung.
"ZORA ist bestens geeignet, Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Geoinformationssysteme vertraut zu machen", so Staatssekretärin Dr. Reichrath. Mit ZORA eröffnen sich den saarländischen Lehrerinnen und Lehrern für ihre Unterrichtsgestaltung ganz neue Möglichkeiten. Entsprechende Lehrerfortbildungsangebote, bei denen Lehrerinnen und Lehrer mit dem Programm ZORA vertraut gemacht werden, sind in der Vorbereitung. Die Schülerinnen und Schüler bekommen mit ZORA die Möglichkeit, sich mit den modernsten Softwaresystemen, über die das Landesamt für Kataster , Vermessungs- und Kartenwesen verfügt, vertraut zu machen. Die Software bietet im Geografieunterricht aller Schulformen vielfältige und zeitgemäße Anwendungsmöglichkeiten - bei der Vermittlung topografischer Kenntnisse, zur eigenen Erstellung thematischer Karten und bei der Behandlung von Themen wie Raumentwicklung und Stadtplanung. Die Verteilung der DVDs an die Schulen wird über das Landesinstitut für Pädagogik und Medien erfolgen."
Maßgeblich unterstützt wurde das Vorhaben durch Umweltstaatssekretär Rainer Grün: "Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, den saarländischen Schülerinnen und Schülern unbürokratisch eine für den Schulgebrauch geeignete Softwareversion von ZORA zur Verfügung zu stellen. Zugleich wollen wir die Schülerinnen und Schüler auch dazu motivieren, sich über den Unterricht hinaus mit der Geologie und Geografie unseres Landes zu beschäftigen. In diesem Sinne wollen wir mit ZORA die Lust am Lernern und die Lust an der Geografie wecken und fördern," so Rainer Grün. "Der Einzug des Geo-Informationssystems ZORA in die saarländischen Klassenzimmer ist daher ein wirklicher Meilenstein für den Geografie- und Erdkundeunterricht im Saarland."
"ZORA" steht für Zeichnen, Orientieren, Rechnen, Auskunft. Das Programm ist in der Lage, die digitalen topografischen Karten des Saarlandes in den Maßstäben 1:25 000, 1:50 000 und 1:100 000, die digitale Deutsche Grundkarte, auszugsweise die amtlichen Katasterkarten und vor allem Luftbilder darzustellen und beliebig miteinander zu verschneiden. Über Orts- bzw. Ortsteilnamen oder auch direkt über Adressen kann man auf beliebigen Datenebenen suchen. Streckenlängen und Flächeninhalte können ebenso gemessen werden wie Geländeprofile. Ebenso können an die Grafikelemente Textdateien, Bilder oder sonstige Dateien angebunden werden. Selbstverständlich kann man diese "Karten" jederzeit modifizieren, ergänzen und in gängigen Formaten ausdrucken.
Keine Kommentare vorhanden