Saarland

Schüler können selten unterrichtete Sprachen an der Uni lernen

Ab dem kommenden Herbst können Schüler ab der Klassenstufe zehn im Sprachenzentrum der Universität auch außereuropäische Sprachen lernen, die im Zuge der Globalisierung eine immer wichtigere Rolle spielen. In der Planung sind zunächst Japanisch- und Chinesisch-Kurse. Der kostenlose Unterricht – zwei Stunden wöchentlich – wird jeweils samstags an der Uni stattfinden. Wer eine Bescheinigung erwirbt, kann sich diese bei einem späteren Studium als Leistungsnachweis anerkennen lassen.

25.05.2011 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Das Lernangebot "Seltene Sprachen" ist ein Element des neuen Sprachenkonzeptes für saarländische Schulen. Eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnen Bildungsminister Klaus Kessler und Universitätspräsident Volker Linneweber am Mittwoch, dem 1. Juni, um 11.30 Uhr im Sprachenzentrum der Uni (Geb. C5 4, 3. OG). Um saarländische Schülerinnen und Schüler für den globalen Arbeitsmarkt fit zu machen, haben das Ministerium für Bildung und das Sprachenzentrum der Saar-Uni ein neues gemeinsames Lernangebot entwickelt.

Es sieht vor, Schülern an allgemein bildenden und beruflichen Schulen ab Klassenstufe zehn kostenlosen Unterricht für zusätzliche Sprachen zu ermöglichen. Angeboten werden Fremdsprachen, die im regulären Unterricht in saarländischen Schulen selten gelehrt werden. Zunächst sind Japanisch- und Chinesisch-Kurse geplant. In den kommenden Jahren sollen Sprachen wie Arabisch, Russisch oder Türkisch hinzukommen. Die Kurse werden als zweistündige Arbeitsgemeinschaften angeboten, die jeweils samstags am Sprachenzentrum der Universität stattfinden.

Die Belegung eines Sprachkurses wird auf dem Schulzeugnis vermerkt, schließt aber nicht mit einer Note ab. Die teilnehmenden Schüler profitieren in zweierlei Hinsicht: Sie können die Grundlagen einer exotischen Sprache erlernen und erhalten außerdem bei regelmäßiger Teilnahme eine Bescheinigung, die im Zuge eines späteren Studiums als Leistungsnachweis anerkannt wird.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden