Schülerzahl sinkt binnen zehn Jahren um ein Sechstel
(LDS NRW). Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an den nordrhein-westfälischen Grund-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien wird aufgrund der demografischen Entwicklung bis zum Jahr 2017 auf etwa 1 729 000 zurückgehen, das sind 374 000 oder 17,8 Prozent weniger als im Jahr 2007.
13.11.2008 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-WestfalenWie die jetzt erschienene regionalisierte Schülerprognose 2008 des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik zeigt, wird der Rückgang der Schülerzahlen alle 23 kreisfreien Städte und 31 Kreise des Landes betreffen, allerdings mit unterschiedlichem Ausmaß: Während der Kreis Höxter (-26,8 Prozent), der Hochsauerlandkreis (-25,3 Prozent) und der Kreis Unna (-25,1 Prozent) die stärksten Verluste zu verzeichnen haben werden, dürfte der Rückgang in den Städten Düsseldorf (-3,3 Prozent), Bonn (-3,3 Prozent) und Köln (-6,2 Prozent) am geringsten ausfallen. Insgesamt werden die Kreise (-20,3 Prozent) vom Rückgang der Schülerzahlen stärker betroffen sein als die kreisfreien Städte (-13,6 Prozent).
Die von den Statistikern vorgelegte regionalisierte Schülerprognose wird jährlich aktualisiert. Sie umfasst - jeweils auf der Ebene der kreisfreien Städte und Kreise - voraussichtliche Schülerbestände nach Schuljahrgängen für die Jahre 2007 bis 2017 sowie Prognosen der Schulabgänge nach Abschlussarten für die Jahre 2008 bis 2018, letzteres zusätzlich auch für Arbeitsagenturbezirke. Die Ergebnisse basieren auf der aktuellen "Vorausberechnung der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens 2005 bis 2025/2050" sowie den amtlichen Schuldaten der Jahre 2005 bis 2007.
Eine PDF-Version des Statistischen Berichtes "Regionalisierte Schülerprognosen in Nordrhein-Westfalen 2008" steht im Internet-Angebot des Landesamtes unter der Adresse https://webshop.lds.nrw.de/webshop/details.php?id=15189 zum kostenlosen Download zur Verfügung. (LDS NRW)
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