Schulen leisten wirkungsvoll Demokratieerziehung

"Bayerns Schüler haben auch 63 Jahre nach dem Holocaust ein enormes Bewusstsein für das vom Naziregime verursachte Unrecht - und zwar unabhängig von ihrer Herkunft und sozialen Zugehörigkeit", kommentiert Bayerns Kultusstaatssekretär Bernd Sibler das zentrale Ergebnis einer Studie der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildung, des Auswärtigen Amts und der LMU München. "Dies ist ein Erfolg für unsere Demokratie, die sich stets wehrhaft gegen extremistische und menschenverachtende Tendenzen und Gruppen erwiesen hat und erweist".

08.01.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Unsere Schüler - deutsche wie nichtdeutsche - begreifen auch heute das Ungeheuerliche der Naziverbrechen", so Sibler im Blick auf den Holocaust. Für Sibler, der die politische Verantwortung für die Arbeit der Landeszentrale für politische Bildung trägt, ist dieses Begreifen der Jugendlichen ein wesentliches Fundament für die Zukunft von Freiheit und Menschenwürde in Bayern und Deutschland.

Die Studie bestätigt für Sibler die Arbeit der Schulen, der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Gedenkstätten. Jugendliche finden am authentischen Ort wie Konzentrations- und Vernichtungslagern einen Anker für das, was sie im Unterricht lernen und diskutieren. Diesen Weg der Demokratieerziehung wird Bayern weiter beschreiten, so Staatssekretär Sibler.

Die Studie wird von der Landeszentrale im Februar in einem Themenheft der Reihe "Einsichten und Perspektiven" publiziert.


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