Schulerfolg und Elternhaus

(bikl) Was die PISA-Studie bereits gezeigt hat, hat jetzt noch einmal die Statistik belegt: Der schulische Erfolg von Kindern hängt in hohem Maße vom Bildungsgrad der Eltern ab.

11.10.2005 Artikel
  • © LDS NRW

In einer neuen Studie hat das nordrhein-westfälische Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik jetzt nachgewiesen, dass Schulabschlüsse von Kindern tendenziell umso höher sind, je höher der Bildungsgrad der Eltern ist.

Dies zeigt ein Vergleich der Bildungsabschlüsse von Eltern mit denen ihrer Kinder - die zwischen 14 und 25 Jahre alt sind, im elterlichen Haushalt wohnen und keine allgemein bildende Schule mehr besuchen. Danach ist das Abitur für Kinder von Eltern ohne schulischen Abschluss eine hohe Hürde, nur 7,0 Prozent von ihnen erlangten das Abitur. Bei Eltern, die selbst das Abitur haben, lag dieser Anteil bei 67,1 Prozent.

Für das was PISA-Forscher, Gewerkschaften, Elternvertreter und auch etliche Bildungspolitiker nach den PISA-Ergebnissen beklagt hatten, gibt es also weitere Indizien: In keinem anderen hochindustrialisierten Land ist der Schulerfolg der Kinder so stark vom sozialen Status und vom Geldbeutel der Eltern abhängig wie in Deutschland.

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Statistisches Landesamt NRW


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