Schulleiter lassen sich gerne wählen
Die Bildungsgewerkschaft GEW unterstützt die Grünen bei ihrem Vorstoß das komplizierte Verhältnis zwischen Land und Kommunen neu zu ordnen. "Es muss eindeutig geklärt werden, welche Aufgaben vom Land und welche von den Schulträgern finanziert werden. Wir brauchen zum Bespiel dringend mehr Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter. So lange die Frage ihrer Finanzierung nicht geklärt wird, passiert nichts und es wird auf dem Rücken der Kinder und Jugendlichen gespart", sagte am Montag (11.06.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
11.06.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung GEW Baden-WürttembergDie Idee, Schulleiter wählen zu lassen, unterstützt die GEW ebenfalls. "Dies ist ein GEW-Vorschlag, der älter ist als die Grünen, aber weiterhin ein richtiger Schritt für modernere Schulen wäre. Allerdings sollten die Grünen viele offene Fragen noch klären. Wie bleiben kleine Schulen auf dem Land attraktiv für den Lehrernachwuchs, wer stellt dort die Lehrkräfte ein, bleiben die Pädagog/innen und Pädagogen Landesbeschäftigte? Solche Fragen müssen geklärt werden, damit eine Kommunalisierung nicht zum Sparen an der Bildung missbraucht wird", so Dahlem.
Weitere Informationen: www.gew-bw.de
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