Schulräume als Orte der Wertschätzung

Die Landeselterninitiative für Bildung hat die Absichterklärungen der Fraktionen im Stadtverbandstag Saarbrücken ausdrücklich begrüßt, mehr Mittel für die Erhaltung und die Modernisierung der Schulen einzubringen. Alle kommunalen Gremien sollten es tun.

20.03.2007 Saarland Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.

In einem Brief an Bildungsminister Schreier hatten die Eltern Mitte Januar 2007 die Regierung gebeten, zum 50. Geburtstag des Landes einen Beitrag dazu zu leisten, damit die Schulen im Saarland in einen guten Zustand gebracht werden können, und ein Investitionsprogramm aufzulegen, um Landkreise und Kommunen, die als Schulträger nach dem Schulordnungsgesetz die Sachkosten aufbringen müssen, zu unterstützen. "Schulen müssen einladend, freundlich und anregend gestaltet sein. Ein Ort, der Wertschätzung ausdrückt. Was für Sportstätten möglich war, ist auch für Schulen leistbar", schrieben die Eltern. Auf den Brief haben sie bisher keine Antwort erhalten.

Die Elterninitiative kritisiert, so ihr Sprecher Bernhard Strube, dass das Land bei der Weitergabe der ca. 50 Mio. Euro aus dem Investitionsprogramm Zukunft Bildung und Betreuung des Bundes, das 2007 ausläuft, keinen eigenen Betrag beigesteuert habe, die Schulträger dagegen rund 5 Mio. Aus persönlicher Kenntnis der Realität in den Schulen, aus Gesprächen und Veröffentlichungen wüssten die Eltern, dass die finanziellen Möglichkeiten der Schulträger allgemein nicht ausreichten, in dem Maß zu bauen, zu sanieren und auszustatten, wie es notwendig wäre, um einen befriedigenden Standard zu erreichen. Vielfach ließen die Haushaltsauflagen der Landesregierung höhere Ausgaben nicht zu, selbst wenn Landkreise und Kommunen wollten.

Für die Landeselterninitiative für Bildung sind gute Möbel, eine Ausstattung der Schule mit vielfachen Lerngelegenheiten, der Klassen und Arbeitsplätze mit handlichen, anregenden, gut geordneten Materialien, genügend Platz zum Lernen, Spielen und Bewegen Standards einer guten Schule. Der Raum dürfe auch kein Hindernis sein, wenn Schulen andere pädagogische Konzepte oder andere Angebote ausprobieren wollten. Statt dessen fristeten viele Schulen ein trauriges Dasein.


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