Schweigemarsch zum Gleis 17: Staatssekretär Härtel und Schüler ehren die ermordeten Juden Berlins
Mit einem Schweigemarsch zum Gleis 17 im Bahnhof Grunewald– zentraler Abfahrtsort der Deportationszüge während des Nationalsozialismus – ehren Berliner Schülerinnen und Schüler am 9. November die über 50.000 ermordeten Juden Berlins.
08.11.2006 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und ForschungStaatssekretär Thomas Härtel (SPD) hebt in seiner Ansprache an die Schüler hervor, dass junge Menschen auch mit diesem Engagement "ein konsequentes Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, die dumpfe Ablehnung von Menschen anderen Glaubens, anderer Kultur und anderer Lebensgewohnheiten setzen." Ihre Initiative mache Mut.
Staatssekretär Härtel dankt im Rahmen der Gedenk- und Mahnveranstaltung Herrn Isaak Behar, als Initiator und Ideengeber dieses Schweigemarsches. Am Schweigemarsch beteiligen sich besonders die Landespolizeischule, das Gottfried-Keller-Gymnasium und die Hugo-Gaudig-Realschule sowie der Bezirksschülerausschusses.
Der Schweigemarsch beginnt am Jahrestag der Pogromnacht gegenüber dem Rathenau-Gedenkstein (Erdener Straße) um 16.30 Uhr und endet gegen 17.30 Uhr am Mahnmal Gleis 17 im Bahnhof Grunewald.
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