Sieger des Hessischen Mathematik-Wettbewerbs stehen fest: Staatssekretär Joachim Jacobi und Hessen Metall-Vorsitzender Professor Dieter Weidemann loben erneut bessere Ergebnisse
In einem kleinen Festakt haben heute Joachim Jacobi, Staatssekretär im Hessischen Kultusministerium, und Professor Dieter Weidemann, Vorstandsvorsitzender des Arbeitgeberverbands Hessen Metall, die 18 Sieger des 38. Hessischen Mathematik-Wettbewerbs in Bad Homburg ausgezeichnet. Beide lobten die erneut verbesserten Ergebnisse als stetigen Trend der vergangenen Jahre. Die Ausrichter waren sich ferner einig, dass der Hessische Mathematik-Wettbewerb Transparenz schafft, den sportlichen Wettbewerb fördert und die Bedeutung der Mathematik als Schlüsselkompetenz für Wirtschaftsberufe hervorhebt. Josef Krknjak, Vertriebscenterleiter der Fujitsu Siemens Computers GmbH, zeigte mit seinen Kollegen Christian-Uwe Neubert und Knuth Molzen dem hoffnungsvollen Nachwuchs, wieviel Mathematik in den Produkten der Firma steckt. "Die Zukunft unseres Unternehmens und die Standortfrage Deutschland hängen auch von gut qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab", betonte er.
29.06.2006 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und ChancenLandessieger 2006 der hessischen Gymnasien sind: Philip Dittmann, Main-Taunus-Schule Hofheim, Lintao Toni Fan, Justus-Liebig-Schule Darmstadt, Christian Friedrich Martin-Luther-Schule Rimbach, Qiaochu Li, Goethe-Gymnasium Frankfurt, Engelbert Suchla, Wigbertschule Hünfeld, und Britta Velten, Kaiserin-Friedrich-Gymnasium Bad Homburg.
Landessieger 2006 der hessischen Realschulen sind: Lukas Brehl und Marius Krenzer von der Realschule Marianuim Fulda, Katharina Derheim, Theodor-Litt-Schule Michelstadt, Florian Ranzinger, Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule Limburg, Edgar Schmidke, Louis-Peter-Schule Korbach, und Zhen Zhou, Schillerschule Bensheim.
Landessieger 2006 der hessischen Hauptschulen sind: Stefanie Fischer, Mittelpunktschule Breidenbach, Florian Gies, Freiherr-vom-Stein-Schule Herbstein, Florian Hartmann, Mittelpunktschule Kinzigquelle Sinntal, Florian Jeckel, Stadtschule Schlüchtern, Andreas Pauls, Brüder-Grimm-Schule Bebra, und Andrea Ulrich, Eberhardschule Tann.
Als Landessieger Gymnasien 2006 wurden ausgezeichnet: Goethe-Gymansium Frankfurt, Rabanus-Maurus-Schule Fulda, Ludwig-Georgs-Gymnasium Darmstadt, Main-Taunus-Schule Hofheim und die Martin-Luther-Schule Rimbach.
Als Landessieger Realschulen 2006 wurden ausgezeichnet: Hildegardisschule Rüdesheim, Realschule Marianum Fulda und Johann-Wolfgang-von Goethe-Schule Limburg.
Als Landessieger Hauptschulen 2006 wurden ausgezeichnet: Theodor-Litt-Schule Michelstadt, Stadtschule Schlüchtern, Mittelpunktschule St. Blasius Dornburg, Heinrich-Schütz-Schule Kassel und Johann-Heinrich-Alsted-Schule Mittenaar.
Joachim Jacobi würdigte Talent, Leistungsbereitschaft und Fleiß der Siegerinnen und Sieger des Hessischen Mathematik-Wettbewerbs 2005/06, an dem sich rund 61.200 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen von 555 Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien beteiligt haben. "Die Leistungen im Wettbewerb haben sich erneut verbessert, die Leistungsunterschiede zwischen den Schulen hingegen spürbar verringert", fasste der Staatssekretär zusammen. Besonders freuten ihn "klar erkennbare Leistungssteigerungen in der Hauptschule" (Aufgabengruppe C). Auch die Resultate der hessischen Realschulen (Aufgabengruppe B) und Gymnasien (Aufgabengruppe A) hätten sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. "Dies zeigt, dass Hessens Schulen die Herausforderung des landesweiten Vergleichstests angenommen haben", lobte er und dankte "Lehrkräften und Eltern, ohne deren Unterstützung dieses erfreuliche Ergebnis nicht erreicht worden wäre."
Die Schulform-Reihenfolge habe sich im Mathematik-Wettbewerb seit Jahren nicht verändert, erläuterte Joachim Jacobi: "Die Ergebnisse von. Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien liegen jeweils vor den entsprechenden Zweigen kooperativer Gesamtschulen, diese wiederum vor den integrierten Gesamtschulen."
"Qualität und stetige Qualitätsverbesserung ist das Erfolg entscheidende Thema der Produkt- und Unternehmensmarken, der Ländermarken wie dem ´Made in Germany´ aber auch das ständige Thema an den Schulen. Deshalb begleiten wir als hessische Wirtschaft das Kultusministerium konstruktiv-kritisch bei allen Qualität verbessernden Maßnahmen. Der Hessische Mathematikwettbewerb ist für uns – ebenso wie die Physik-Olympiade - ein zentraler Baustein der Qualitätsverbesserung an den Schulen. Willkommen im Club der Leistungsträger! Tragen Sie die Botschaft weiter", bekräftigte Professor Dieter Weidemann den Dank und den Glückwunsch der hessischen Wirtschaft an Schüler, Lehrer und Eltern für ihre Spitzenleistung, Förderung und Unterstützung. Er verband mit der heutigen Auszeichnung – und der jährlichen Fortsetzung des Wettbewerbs – die Hoffnung, dass solcher Art Spitzenqualität Vorbildcharakter für andere Menschen – in und außerhalb der Schulen – bekommt. Deshalb fördere Hessen Metall – und in diesem Jahr die Bezirksgruppe Rhein-Main-Taunus – diesen Wettbewerb gerne.
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