SPD Bayern

Sind Privatschulen in Bayern beliebter als die Regelschule?

"Öffentliche Schuleinrichtungen konkurrieren mit Privatschulen". So der Titel einer schriftlichen Anfrage, die MdL Reinhold Strobl an die Staatsregierung stellte. Der Abgeordnete wollte wissen, wie beliebt Privatschulen in Bayern sind und ob sie mit der Regelschule konkurrieren würden.

24.02.2014 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

"Ich wollte wissen, ob Eltern, sofern sie es sich leisten können, ihre Kinder lieber in eine Privatschule geben, weil sie annehmen, dass ihre Kinder dort aufgrund kleinerer Klassen und einer besseren Förderung dort besser aufgehoben seien. Die Antwort des Kultusministeriums habe ich eigentlich so erwartet" erklärt der Abgeordnete. Natürlich gebe es keine Konkurrenzsituation zu den Regelschulen, so das Ministerium, obwohl es bestätigen muss, dass jede fünfte Schule in Bayern bereits eine Privatschule ist. "Ich bin mir sicher, dass je nach Geldbeutel der Eltern, bei der Wahl der Schule eine Privatschule einbezogen wird und so durchaus eine Konkurrenzsituation entstehen kann."

Auch wollte der Abgeordnete von der Staatsregierung wissen, warum an Privatschulen alternative Schulmodelle möglich sind, die in einer öffentlichen Schule nicht möglich sind und ob nicht die Chance bestünde, mit alternativen Schulmodellen auch Schulstandorte in ländlichen Regionen zu erhalten.

Die Antwort hierauf: "Ziel der Staatsregierung ist es, das bestehende wohnortnahe Schulnetz in Zeiten des demografischen Wandels und des damit verbundenen Schülerrückgangs, der regional unterschiedlich ausgeprägt ist, zu erhalten…." Strobl: "Dem kann ich nur zustimmen und hoffen, dass die Staatsregierung auch entsprechend handelt."

bayernspd-landtag.de


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