SPD sagt die Unwahrheit - falsche Zahlen zu Klassengrößen

Falsche Zahlen nannte gestern der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Hans-Ulrich Pfaffmann. Er behauptete, nahezu die Hälfte aller Klassen an Bayerns Gymnasien und Realschulen hätten mehr als 33 Schüler.

17.09.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Pfaffmann sagt wohl bewusst die Unwahrheit, um die Bayerische Bildungspolitik schlecht zu reden. Weniger als 4 % aller Klassen an Gymnasien und Realschulen waren im Schuljahr 2007/2008 von einer Klassenstärke über 33 Schüler betroffen. Im laufenden Schuljahr kann die Klassenstärke nochmals verringert werden", stellt Kultusminister Siegfried Schneider den Sachverhalt richtig. Lediglich an 3,6 % aller bayerischen Realschulen und an 2,0 % aller bayerischen Gymnasien gab es im vergangenen Schuljahr Klassen mit über 33 Schülern.

"Wir haben die Obergrenze an Gymnasium und Realschule für das laufende Schuljahr 2008/2009 als weiteren Schritt auf 33 Schüler gesenkt. Bis zum Jahr 2013 wird die Höchstgrenze von 30 Schüler pro Klasse erreicht", so Minister Schneider.


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