Sport macht Freunde
Die Initiative "Sport macht Freunde" bietet eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Stärkung der Demokratiefähigkeit junger Menschen. Sie wurde mit Beginn der Schulsportoffensive im Jahr 2000 vom Kultusministerium initiiert und vom Landesinstitut für Schulsport betreut. Der Sport bietet dabei ein ideales Handlungsfeld, um die Bedeutung von Regeln und deren Einhaltung zu erlernen, um Erfolge und Misserfolge zu erleben und zu verarbeiten, und sich gemeinsam auszutoben.
15.02.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg"Wer mit anderen Sport treibt, erfährt persönliche Kontakte und lernt viele Menschen kennen. Diese Begegnungen sind wichtig, um Vorurteile und Angst abzubauen", sagte Kultusminister Helmut Rau MdL bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit der BARMER Ersatzkasse Baden-Württemberg, die die Initiative unterstützt.
"Sport macht Freunde" umfasst im Jahr rund 25 Schulsportveranstaltungen. Sie bieten den Schulen eine gute Plattform, sich mit Projekten in Sachen Gewaltprävention zu engagieren und mit außerschulischen Partnern (z.B. Polizei oder Vereine) zusammenzuwirken. Als Sympathieträger des Sports stehen prominente baden-württembergische Sportler und Sportlerinnen für die Initiative zur Verfügung. Das Bahnrad-Talent Verena Jooß, der frühere Weltklasse-Turner Valeri Belenki, der Hockey-Weltmeister Björn Emmerling, der Boxprofi Luan Krasniqi oder der Olympiazweite im Triathlon Stephan Vuckovic unterstützen die Initiative und kommen gern zu den Schulveranstaltungen. "Denn Vorbilder wirken oft mehr als tausend Worte", erklärte Kultusminister Rau.
"Auf diese Weise können Schülerinnen und Schüler unmittelbar erleben, dass Sport und Bewegung nicht nur zur Gesundheits- sondern auch zur Gewaltprävention beitragen", lobte Harald Müller, Landesgeschäftsführer der BARMER Baden-Württemberg, die Initiative. Denn, so Müller, gemeinsam zu lernen, Konflikte friedlich und ohne Gewalt zu lösen, die eigene Freizeit sinnvoll und produktiv zu gestalten sowie Regeln zu beachten, führten zu individuellen und gemeinsamen Erfolgserlebnissen. Diese Erfahrung sei eine wesentliche Intention der Initiative.
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