Staatssekretär Joachim Jacobi eröffnet Fachtagung "Schule & Gesundheit"
Staatssekretär Joachim Jacobi hat heute die sechste Fachtagung "Schule & Gesundheit" in Fulda eröffnet. Die gemeinsame Tagung der Unfallkasse Hessen und des Hessischen Kultusministeriums findet dieses Jahr unter dem Motto "Erziehen für das Leben" statt und hat das Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Bildungs- und Gesundheitsforschung mit Erfahrungen aus der Praxis zusammenzubringen.
22.09.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen"Der Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern hängt entscheidend von der Erziehungsleistung in Schule und Elternhaus ab. Lehrkräfte und Eltern müssen sich den erzieherischen Herausforderungen daher gemeinsam stellen", hob Jacobi die Wichtigkeit einer vertrauensvollen Kooperation zwischen Schule und Elternhaus hervor. Gemeinsames Ziel müsse sein, ein lernförderndes und konfliktarmes Klima an den Schulen zu etablieren. "Dazu bedarf es der Verständigung auf Regeln für den Umgang miteinander, die sowohl in der Schule als auch zu Hause eingehalten werden", erklärte der Staatssekretär. Auch die Themen Sucht- und Gewaltprävention spielten dabei eine wichtige Rolle. Den Schülerinnen und Schülern müsse ohne erhobenen Zeigefinger vermittelt werden, Drogen abzulehnen und Konflikte friedlich zu bereinigen. Jacobi schloss sein Grußwort mit einem Hinweis auf die diesjährige Ergänzungslieferung zum Ordner "Schule & Gesundheit", die diese Woche an alle hessischen Schulen versandt wurde. Durch die Mitarbeit und Unterstützung der Unfallkasse Hessen und der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) kann dieser Ordner jedes Jahr um aktuelle Materialien – beispielsweise zur Schulentwicklung, zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, zur Ernährungs- und Verbraucherbildung, zur Bewegung und Wahrnehmung, zur Sucht- und Gewaltprävention, zur Verkehrserziehung und Umweltbildung – erweitert werden und knüpft damit direkt an die jeweiligen Fortbildungen und Fachtagungen an.
Hintergrund:
Das Thema "Schule & Gesundheit" gewinnt an hessischen Schulen unter verschiedenen Perspektiven immer mehr an Bedeutung. Die wachsende gesundheitliche Belastung von Kindern und Jugendlichen durch Bewegungsarmut, Haltungsschäden, motorische Störungen und Übergewicht verstärkt den Bedarf an schulbezogenen und zielgruppenspezifischen Konzepten. Das Programm des Hessischen Kultusministeriums "Schule & Gesundheit" bezieht deshalb schulische Gesundheitsförderung als wichtigen Teilbereich des schulischen Lernens mit ein. Schülerinnen und Schülern wird vermittelt, was sie zur Förderung der eigenen Gesundheit brauchen. Dies umfasst eine ausgewogene Ernährung bis hin zur Vorsorge und der Ablehnung von Drogen. Die Beratung der Schulen erfolgt dabei durch die Staatlichen Schulämter oder durch Kooperationspartner des Hessischen Kultusministeriums, aber auch durch das Projektbüro "Schule & Gesundheit", das 2003 eingerichtet wurde. Zu den vielfältigen Materialien gehört auch der Ordner "Schule & Gesundheit", der jeder Schule zur Verfügung gestellt wurde.
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