Staatssekretär Willem vergibt Berufswahl-SIEGEL für Schulen mit vorbildlicher Berufswahlorientierung

Heute wurde zum ersten Mal das Berufswahl-SIEGEL Sachsen-Anhalt im Schuljahr 2006/2007 an Schulen vergeben, die sich im Rahmen eines Audits darum beworben hatten.

25.06.2007 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Staatssekretär Winfried Willems übergab die Siegel im Freylinghausensaal in den Franckeschen Stiftungen Halle an die folgenden Schulen:

  • Sekundarschule Schkopau
  • Ganztagsschule "J.G. Borlach" Bad Dürrenberg
  • Sekundarschule "A. Bebel" Leuna
  • Sekundarschule "A. Diesterweg" Roitzsch
  • Sekundarschule "Erich Weinert" Wolfen.

Willems beglückwünschte die Schulen, die mit ihrer Bewerbung und dem anschließenden Audit vor Ort die Juroren überzeugt haben. In seiner Rede hob Willems hervor, "dass es schon außergewöhnlich ist, wenn Jugendliche, die die Schule nach erfolgreichem Abschluss verlassen haben, - wie an der Sekundarschule "Erich Weinert" Wolfen – in ihre "alte" Schule kommen, um weiter Hilfe und Unterstützung für ihren beruflichen Werdegang zu erhalten.

"Die aktive Einbindung von ehemaligen Schülerinnen und Schülern in den Unterricht mit Berichten zu ihren Erfahrungen im Berufsleben, zu Problemen, etwa in der Ausbildung, bei der Jobsuche oder im Job selbst, vermittle ein anschauliches und authentisches Bild, was im Berufsleben von den jetzigen noch Schülerinnen und Schülern erwartet werde", so Bildungsstaatssekretär Willems.

Das Siegel wird in Kooperation mit der Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH (QFC) und der Bertelsmannstiftung an Schulen der Landkreise Bitterfeld, Merseburg-Querfurt, Weißenfels, Burgenlandkreis, Saalkreis und der kreisfreien Städte Halle und Dessau vergeben.

Bis zum 28. Februar 2007 konnten die Sekundar- und Gesamtschulen dieser Region ihre Bewerbungsunterlagen online einreichen.

24 Schulen (11 Schulen für den Bereich Nord: Dessau, Bitterfeld, Saalkreis, Halle und 13 Schulen für den Bereich Süd: Merseburg-Querfurt, Burgenlandkreis, Weißenfels) hatten bis zu diesem Termin ihre Unterlagen eingereicht.

Danach erfolgte die Bewertung durch die zwei Regionalausschüsse und durch Vor-Ort-Audits an den Schulen, in dessen Ergebnis fünf Schulen für die Auszeichnung vorgeschlagen wurden.


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