Stabiles Anwahlverhalten
Rund 13.400 Schülerinnen und Schüler haben sich nach derzeitigem Stand beim diesjährigen Anmeldeverfahren im Land Brandenburg mit Erstwunsch an weiterführenden Schulen in öffentlicher Trägerschaft angemeldet. Insgesamt haben 219 Schulen, darunter 25 Gesamtschulen, 121 Oberschulen und 73 Gymnasien, am so genannten Ü7-Verfahren teilgenommen.
19.03.2008 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg"Das Anwahlverhalten der Schülerinnen und Schüler ist im Vergleich zum Vorjahr relativ stabil geblieben", so die Bilanz von Bildungsminister Holger Rupprecht. "Ich freue mich besonders darüber, dass die Zahl der Erstwünsche für Oberschulen in diesem Jahr erstmals gestiegen ist."
Rund 36 Prozent der Schülerinnen und Schüler gaben als Erstwunsch eine Oberschule an, das ist ein Plus von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei der Anmeldung für das Gymnasium stieg die Quote in diesem Jahr leicht auf 47,8 Prozent an (Vorjahr: 47,4 Prozent). Der Anteil der Erstwünsche für Gesamtschulen fiel hingegen von 17,1 auf 16,2 Prozent.
Insgesamt 1.143 Schülerinnen und Schüler, die auf das Gymnasium wollen, aber nicht die erforderlichen Kriterien erfüllen, müssen in den Probeunterricht. Die erforderlichen Kriterien waren die maximale Notensumme 7 im Halbjahreszeugnis sowie die Empfehlung zur Eignung für das Abitur im Grundschulgutachten. Der Probeunterricht wird an zwei Terminen im April stattfinden. Erst danach und nach Abschluss der Ausgleichskonferenzen kann voraussichtlich Ende April Ende eine endgültige Verteilung der Schülerinnen und Schüler auf weiterführende Schulen erfolgen und über die Einrichtung von 7. Klassen entschieden werden.
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