Start der Kampagne "Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit"

Schulministerin Barbara Sommer und Umweltminister Eckhard Uhlenberg haben heute im Geschwister-Scholl-Gymnasium in Düsseldorf die Kampagne "Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit" gestartet. Zusammen mit dem Leiter der Natur- und Umwelt-Akademie des Landes, Horst Frese, wurde eine Internetseite freigeschaltet, auf der sich interessierte Schulen mit Projekten zur Teilnahme anmelden können.

23.03.2009 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Kampagne "Schule der Zukunft" unterstützt Schulen auf ihrem Weg zu einem zukunftsorientierten Schulleben. "Zukunftsfähige Schulen wissen um die Bedeutung einer nachhaltigen Entwicklung", so Schulministerin Barbara Sommer: "Die Kampagne ´Schule der Zukunft´ soll dazu beitragen, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklung im Zusammenhang zu verstehen und gemeinsam mit außerschulischen Partnern nachhaltig wirksame Projekte in Unterricht und Schulalltag umzusetzen. Darüber hinaus ist die Kampagne ein guter Anlass für die inhaltliche Unterstützung von Schulen im Rahmen regionaler Bildungsnetzwerke."

Die Kampagne knüpft an die vielfältigen Erfahrungen von Schulen bei der Bildung für nachhaltige Entwicklung an, darauf wies Umweltminister Eckhard Uhlenberg hin. Im Rahmen der Vorläufer- Kampagne waren im vergangenen Jahr rund 400 Schulen im ganzen Land ausgezeichnet worden. "Ich freue mich darüber, wie engagiert sich Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Die Kampagne hilft mit, unseren Kindern und Jugendlichen Kompetenzen für eine zukunftsfähige Gestaltung unseres Lebens zu vermitteln", so der Minister.

Während der Kampagne beteiligen sich die Schulen von April 2009 bis 2011 mit eigenen Ideen und Projekten.Jede Schule wählt ihr Schwerpunktthema aus der breiten Palette von Klima und Energie, Konsum und Lebensstile, Ernährung und Gesundheit, Natur und Artenvielfalt, Gründung von Schülerfirmen, soziales und globales Engagement. Nach Abschluss der Projektphase werden die Schulen, die ihre Ziele erreicht und ihre Entwicklung dokumentiert haben, als "Schule der Zukunft" ausgezeichnet. Das Engagement der Schulen erhält so öffentliche Anerkennung, der Austausch untereinander wird gefördert. Zugleich leisten die Schulen einen Beitrag zur eigenen Profilbildung. Die Ergebnisse der Kampagne können als Vorbilder wirken und beispielhaft zeigen, wie nachhaltige Entwicklung, Integration und Vernetzung eine Schule der Zukunft gestalten können. Die Kampagne wird landesweit durch eine Kooperation vom Umweltund vom Schulministerium gemeinsam getragen. Sie soll zukünftig in allen 54 Kreisen und kreisfreien Städten verankert werden. Die Koordination liegt bei der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA). Die Kampagne wird durch Qualifizierungsmaßnahmen aus dem Transfer 21 NRW begleitet. Sie ist ein wesentlicher Beitrag zur Umsetzung der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) in Nordrhein-Westfalen. Alle Infos gibt es im Internet unter www.schule-der-zukunft.nrw.de.

Infos: Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA), Landeskoordination "Schule der Zukunft", Petra Giebel, Tel. 02361/305-3331, E-Mail petra.giebel@nua.nrw.de , www.schule der-zukunft.nrw.de


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