Appell

Startschuss ins neue Schuljahr: Wer Bildung ernst meint, muss jetzt liefern

Der Bundeselternrat fordert einen Bildungsgipfel auf Augenhöhe – mit allen, die Schule wirklich tragen. Zum Schuljahresbeginn 2025/2026 sendet der Bundeselternrat ein klares Signal: Die Sommerpause ist vorbei – und mit ihr auch die Ausreden.

11.08.2025 Bundesweit Pressemeldung Bundeselternrat
  • Ein Kind und ein Elternteil halten Händchen. © Adobe Stock Der Bundeselternrat fordert einen Bildungsgipfel auf Augenhöhe und sendet zum Schuljahresbeginn 2025/2026 ein klares Signal: Die Sommerpause ist vorbei – und mit ihr auch die Ausreden.

Schulen starten bundesweit mit alten Problemen, aber auch neuen Chancen. Wir fordern einen echten Bildungsgipfel, auf Augenhöhe mit allen an Schule Beteiligten – Lehrkräfte, Schüler:innen, Eltern, Schulträger. Wer Bildung gestalten will, muss auf die hören, die sie täglich leben. Die Top-Themen, die Familien und Schulen aktuell bewegen:

  1. Chancengleichheit beginnt beim Frühstück – und endet nicht beim Lerntempo. Es kann nicht sein, dass der Bildungserfolg vom Pausenbrot abhängt. Kinder starten mit völlig ungleichen Voraussetzungen in den Schulalltag – sozial, gesundheitlich, digital. Wir brauchen verlässliche Strukturen: kostenfreies gesundes Schulessen, multiprofessionelle Teams und gezielte individuelle Förderung statt „One size fits all“.
     
  2. Digitalisierung darf nicht an Schultüren enden. WLAN-Ausfälle und Kreide statt KI? Im neuen Schuljahr muss Schluss damit sein. Der Digitalpakt 2.0 darf nicht wieder in der Bürokratie stecken bleiben. Schulen brauchen Planungssicherheit, Fortbildungen für Lehrkräfte und eine klare Digitalstrategie – nicht irgendwann, sondern jetzt.
     
  3. Psychische Gesundheit ist kein Randthema. Immer mehr Kinder fühlen sich im Schulalltag überfordert, allein gelassen oder nicht gehört. Gleichzeitig brennt das Personal aus. Prävention, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung müssen Standard werden – nicht Sonderfall.

„Wenn Schule gelingen soll, brauchen wir einen runden Tisch – mit allen Beteiligten: Bundesorganisationen der Schüler:innen, Eltern, Lehrer:innen, Schulleitungen, Schulpsychologie und Schulträger. Niemand darf fehlen, wenn es um die Zukunft unserer Kinder geht“, so der Vorstand des Bundeselternrats.

Ansprechpartner

Bundeselternrat

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