ThüNIS-Projekt großer Erfolg – Goebel regt weitere Beteiligung an
Der Thüringer Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel ruft rückblickend auf drei erfolgreiche Jahre „Thüringer Netzwerk innovativer Schulen“ (ThüNIS) alle allgemein- und berufsbildenden Schulen im Freistaat zur aktiven Beteiligung im nächsten Jahr auf. Seit Beginn nahmen etwa 230 Schulen an der gemeinsamen Initiative des Thüringer Kultusministeriums, des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien sowie der Friedrich-Schiller-Universität Jena teil. Eine Anmeldung für 2007 ist noch bis zum 14. Januar möglich.
19.12.2006 Thüringen Pressemeldung Thüringer KultusministeriumDas von Lehrerinnen und Lehrern, wissenschaftlichen Begleitern und Schulentwicklungsberatern erarbeitet ThüNIS-Konzept soll Schulen dabei unterstützen, ihren Ist-Stand zu erkennen und auf dieser Basis die Schulentwicklung zielgerichtet, systematisch und nachhaltig zu gestalten. Durch eine prozessbezogene Evaluation sollen Sichtweisen verschiedener schulischer Akteure auf zentrale schulische Prozesse wie beispielsweise Unterricht, Leistungsbewertungen, Schulklima, Qualifikation, Kommunikation, Information oder Management erfasst werden. Weitere Informationen sind im Internet unter www.kompetenztest.de zu finden.
Kultusminister Goebel: „Drei Jahre ThüNIS-Projekt haben deutlich gezeigt, dass dieses Evaluationsinstrument den bundesweiten und europäischen Vergleich nicht zu scheuen braucht. ThüNIS hat eine verlässliche Rückmeldung über die Qualität der täglichen Arbeit ermöglicht und konkrete Schlüsse auf schulische Stärken und den bestehenden Entwicklungsbedarf zugelassen. Zugleich führte die Einbeziehung aller an Schule Beteiligten zu einer besseren Zusammenarbeit im Lehrer-Kollegium sowie zwischen Eltern, Schülern und außerschulischen Partnern. Um die Entwicklungsbemühungen der Schulen auch weiterhin zu unterstützen, wird ThüNIS wie bisher kostenlos und mit erweiterten Nutzungsmöglichkeiten, u. a. für berufsbildende Schulen, angeboten.“
Die Befragung von Lehrern und Mitarbeitern geschieht ausschließlich online. Bei der Schüler- und Elternbefragung kann zwischen einem herkömmlichen oder einem Online-Fragebogen gewählt werden. Um Leseschwierigkeiten jüngerer Schüler zu kompensieren, gibt es darüber hinaus für Grund- und Förderschulen einen so genannten „sprechenden“ Online-Fragebogen. Dabei können die Antworten auf die von einer CD kommenden Fragen kindgerecht am Computer eingegeben werden.
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