Überzogene Prophezeiungen zum Thema Hauptschulen
Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider dementiert die Aussagen der GRÜNEN-Bildungsexpertin Tolle als "überzogene Prophezeiungen ohne Substanz"
30.06.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und KultusBayern investiert nach wie vor kraftvoll in seine Hauptschüler und seine Hauptschule. Die erfolgreich gestartete Hauptschulinitiative hat das Ziel: Jede Schülerin und jeder Schüler soll die Hauptschule mit der Ausbildungsreife verlassen. Dazu wird die Berufsorientierung an den Hauptschulen noch einmal verstärkt. Zusätzlich wird intensiver auf den individuellen Lernstand eingegangen und die sozialen Kompetenzen werden verstärkt gefördert.
Gebundene Ganztagsklassen gibt es derzeit an 161 Standorten; sie werden im kommenden Schuljahr auf mehr als 330 Standorte ausgeweitet. "Daran zeigt sich eindeutig, welchen Stellenwert wir den Hauptschulen beimessen", so Schneider. "Wir haben von Anfang beim Ausbau der Ganztagsklassen einen Schwerpunkt bei den Hauptschulen gesetzt."
Derzeit bestehen in Bayern rund 1000 Hauptschulen. Von einem "Schulsterben", kann keine Rede sein. Aufgrund der Schülerzahlentwicklung wird im kommenden Schuljahr rund ein Dutzend Hauptschulen umgesprengelt. Ausdrücklich hat Kultusminister Siegfried Schneider immer wieder darauf hingewiesen, dass einzügige Hauptschule erhalten werden sollen. Durch eine enge Zusammenarbeit mit den Nachbarschulen lasse sich ein qualitativ hochwertiges Unterrichtsangebot sicher stellen.
Zahlreiche Repräsentanten von Handwerkstag, Industrie- und Handelskammern sowie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft bestätigen, dass die bayerische Wirtschaft auf die Hauptschüler nicht verzichten kann. Die Lehrstellensituation für die Schulabgänger ist günstig.
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