Umfrage des BR bestätigt die Bildungspolitik der Staatsregierung

"61 Prozent der Bayern sprachen sich für die Beibehaltung des dreigliedrigen Schulsystems in Bayern aus. Eine klare Mehrheit bestätigt damit die Bildungspolitik der Bayerischen Staatsregierung, die mit differenzierten Angeboten alle Kinder und Jugendlichen bestmöglich fördert." So fasst Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider ein wesentliches Ergebnis der nun veröffentlichten Umfrage des Magazins "Kontrovers" des Bayerischen Rundfunks zusammen.

10.01.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Auf diese Umfrage könne die SPD nicht - wie in einer Pressemitteilung geschehen - ihre Forderung bauen, in Gemeinschafts- und Regionalschulen Haupt- und Realschulen zusammenzufassen. Offensichtlich muss die SPD ihre Lesekompetenz noch verbessern.

Der Vorschlag, dass Schüler länger als vier Jahre gemeinsam lernten und eine Schullaufbahnentscheidung nicht nach der vierten Klasse getroffen werden müsse, werde immer wieder neu diskutiert. Der Lernerfolg im Flächenstaat Brandenburg, wo es eine gemeinsame Grundschulzeit von sechs Jahren gibt, macht deutlich, dass eine solche keineswegs zu höherem Lernerfolg führen muss. PISA belegt, dass die Schüler in Brandenburg im Erwerb von Kompetenzen gegenüber bayerischen Schülern deutlich zurückliegen. Minister Schneider: "Ich setze bei bildungspolitischen Entscheidungen lieber auf überprüfbare Daten der Bildungsforschung als auf ideologische Annahmen."

Entscheidend ist für Minister Schneider eine hohe Durchlässigkeit eines Schulwesens. Bayern biete hier vorbildliche Angebote. Allein 20 Prozent aller Hauptschüler erwerben in M-Klassen und M-Zweigen den Mittleren Bildungsabschluss und können eine Ausbildung anschließen oder unmittelbar die Fachoberschule besuchen. Aber auch nach einer Ausbildung stehen den Schülerinnen und Schülern noch alle Wege - bis hin zur Hochschule - offen.


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